Stammtafel
des mediatisierten Hauses
Tafel I.
Dynasten von Runkel.
Wied.
Dietrich I.,
Sühn Siegfried's III. von Westerbur^r,
k. v. 1220,
Stifter des Dynastengesdileclits von Kunkel.
Wilhelm I.,
k. v. 129G bei einem Turnier zu Schweinfurt,
Siegfried I.,
auf Burg Kunkel im Eahnthal,
k. v. 1270—1288.
Gem.: Margaretha.
Bela,
Stiftsdame zu Essen, k. v. 1805—1827.
Tilmann,
k. v. 1294 — 1386, f 1352. Gem.: Agnes.
Eberhard,
k. v. L887 bei einem Turntor zu Ingelheim.
Siegfried,
Herr zu Deinen und Freien- feld, Domherr zu Würzburg, Probst zu Gemünden, k. v. seit 1805, t 1827 und wurde von seinem Bruder Dietrich li, beerbt.
Dietrich II.,
k. v. 1300—1.352, 1311 bei einem Turnier zu Ravensberg, 1315 von König Ludwig dem Baier mit der Burg Kalzmont belehnt und mit Geldgeschenken begnadigt, über- liess 1352 die Regierung der Herrschaft Runkel seinen Söhnen. Ginn.: Agnes, Tochter des Grälen Gerhard V. von Diotz, k. v. 1305.
Elisabeth (Elsa),
Stiftsdame zu Essen, k. v. 1305.
Gertrud,
Stiftsdame zu Essen, k. v. 1305.
10.
Siegfried II.,
k. v. 1333 — 1330.
Friedrich I.,
k. v. 1352.
Heinrich,
k. v. 1846—1862, wurde 1351
von dem Grafen Johann von
Nassau zum Hurginann in
Weilburg gemacht.
Friedrich II.,
k. v. 1846—1359.
Dietrich III..
k. v. seit 1370, erbte 1397
die Herrschaft Wcilnau, f 1103. Gem.: Jutta, Tochter Salentin's Grafen v. Sayn- Vallondar und der Gräfin Adelheid von Wittgenstein, k. v. 13S8 —1421.
Georg,
k. v. 13G2 bei einem Turnier zu Bamberg.
Siegfried III.,
k. v. 1375— 1388.
Friedrich III.,
Begierungsnachfolger seines Vaters in der Herrschaft Runkel, k. v. 1377 — 1410.
Siegfried IV.,
t. v. 1875—1396,
Dietrich IV.,
k. v. seit 1414, Erbamtmann zn Andornach, 1427 regierender Herr zu Runkel, f 1400. Gem.: Anastasia, Erbtochter des Grafen Johann II. von Wied aus dem Hause Isonburg und der Agnes v, Westor- burg, verm. 1427, erbto von ihrem Vater dessen Antbeil an dem Schlosse, derVeste und Herrlichkeit Isonburg nebst Grenzhausen, Aisbach und dem Wied'schon Antbeil an den Arenfels'schen Landen, was sie ihrem Gemahl zubrachte.
Elsa,
f um 1422. Gem.: I. Walter Herr von Kronenberg, -f* vor 1403. II. Reinhard V. Herr von Westerburg, f 1449 als Gemahl der Gräfin Marga- retha von Loiningen.
Grafen zu Wied.
Friedrich IV.
Herr zu Kunkel, Erbamtninnn zu Andornach, erhielt 1454 bei seiner Vermählung mit Agnes, Tochter dos Grafen Philipp von Virneburg und der Catharina von Satf'enberg, von dem kinderlosen Wilhelm III. (II.), letzten Grafen von Wied aus dem llaus.> Isonburg (f 28. October 1402), zum Geschenk: Grafschaft, Sclüoss und Stadt Wiod, Schloss und Herrlichkeit Braunsberg, Schloss und Herrlichkeit Dier- dorf und Wilhelm's Antheil an Schloss, Veste und Herrlichkeit Isonburg, vorbehaltlich des lebenslänglichen Genusses für den Schenkgeber und dos ÜVitthums für seine (zweite) Gemahlin, Philippa, geb.von Leen-Heinsberg (f 25,Jan. 1472). Von seinem Vater wurde Friedrich I.V. zugleich mit demjenigen Antheil an Isonburg ausgestattet, welchen ihm die Gemahlin Anastasia zugebracht hatte. Friedrich nannte sieb nun: Friedrich von Kunkel, {»rat* zu Wiod, Herr zu Ist'nbur"., und wurde der Stammvater der <*rafen und Fürsten asu Wied aus dem Hause Kunkel. Kr starb am 81, August 14S7, seine Gemahlin Agnes am 12. Miirz 1478.
Wilhelm II.
Herr zu Kunkel und Isonburg, k. v. seit 1454, besass einen Tboil am Schlosse Isonburg, insbesondere das RunkeTsche Haus mit Zugehör, ein Haus zu Heimbaoh, den Hof auf dem Ebenfeld, die Mahlmühle zu Isonburg. die Herrlichkeit im Thal zu Heimbach und eine Anzahl von Renten und Gefällen, f 25. Dezember 1489. Gem.: Irmgard , Tochter Jobst's von Hellingen und der Murga- retha von Syrck, vorm, 1454.
Dietrich V.
Agnes,
Herr zu Kunkel, Jr. v. seit
k. v. 1451 — 1481.
1454, f 17. Dezember 1434.
Gem.: Gottfried Herr zu
Eppenstein -Münzenuerfr,
L'4.
t 1406.
Johann
Herr zu Runkel und Braunsberg, k. v. seit 1454, besass kraft Vortrags mit seinem Bruder Friedrich IV. vom 16. Hai 1485 Schloss und Herrschaft Runkel und eine Wohnung im Schlosse Braunsberg bis zu seinem Tode, f 28. Mai 1521.
25.
Adam,
wurde 1472 Domherr zu Cöln, war 1483 todt.
Wilhelm III.
Graf zu Wied und zu Mors, Herr zu Runkel und Isonburg, wurde 1475 Domherr zu Cöln, kaufte 1503 mit seinem Bruder Johann III. den Antheil der Gräfin Anastasia von Waldock am Schlosse Isonburg, übor- lioss 1505 diesem seinem Bruder alle seine Rechte an den Wiedisohen Graf- und Herrschaften, mit Ausnahme nur seiner Hälfte an oben genanntem Kanfobjoct, welche er aber 1520 auch noch an Johann I.LI, abtrat. Gem.: Margaretha, Erbtoohter dos Grafen Friedrich von Mors und der Elisabeth von Rodemachern, venu. 1488, k. v. bis 1512.
Johann III.
Graf zu Wied, Herr zu Runkel und Isonburg, k. V. seit 1485, kaufte 1508 mit seinem Bruder Wilhelm III. den Antheil der Gräfin Anastasia von Waldock am Schlosse Isonburg und wurde durch die Schenkuniron Wilhelm's (s. Nr. 28), sowie durch die im Jahre 1500 empfangenen Verzichte seiner geistlichen Brüder Dietrich, Hermann u. Friedrich endlich Alleinherr aller Graf- und Herrschaften seines Hauses, f 18. (28.) Mai 1533. Gern : Elisabeth, Tochter des Grafen Jonann V. von Nassau-DUlenburg zu Vianden und Dietz und der Landgräfln Elisabeth von Hessen- Marburg, geb. 1488, vorm. 150G, f 8, Juni 1559.
Dietrich,
Domherr zu Coln 1482, Deehant zu St. Gereon in Coln 1506,
Hermann,
geb. 14. .lanuar 1477, 1483 dem Domkapitel zu Cöln zur geistlichen Erziehung übergeben, war 1500 Domherr zu Cöln, wurde 1515 Erzbischof und Kurfürst daselbst, 1532 Administrator dos Bisthums Faderborn, durch päbsüiche Bulle vom 16. April 1540 wegen seiner Theilnahmo an der reformatorischen Bewegung seiner geistlichen Würden entsetzt, legte
solche mit der Landesregierung
am 25. Februar 1547 nieder
und starb zu Wied 15. August
1552.
Friedrich,
„der Aeltere", 1499 Pfarrer zu Heddesdorf, 1512 Decan an der Kirche zu St. Gereon in Cöln, 1522 Bischof
von Münster, abdieirto am 24. März 1532, war noch Probst zu Bonn und Mastriebt, Chorbisehof, Domküster und Schatzmeister in Cöln, entsagte aber nach dem Stürzt* seines Bruders Hermann 1549 auch seinen Culner Präbonden, f 11. März 1551 p).
Johannetta.
Gern : Gerhard III. Graf von Sayn, geb. 9. Februar 1454, verlobt 1488, vermählt wahrscheinlich erst 1403, f 26. Januar 1500.
Anastasia,
Margaretha,
k. v. seit 1477, erhielt bei
k. v. 1477. Gem.:
ihrer Vermählung ihres Va
Johann Graf von der
ters hinterlassenen Antheil
Marck zu Lumain,
am Schlosse Isenburg, wel
verm. 1493, f 1520.
chen sie und ihr Gemahl im
Jahr 1503 an die Grafen Wil
helm III. und Johann 111.
von Wied verkauften. Gern.:
Heinrich Graf von Waldeck
ZU Wildungen, Herr zu Isen
burg, geb. 1465, verm, 1492,
f 28. Mai 1521.
84.
35.
Descendenz auf Tafel II.
Descendeuz auf Tafel II.
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