Eröffnungsjahres 1Q16 hatte das Strandbad eine Besucherzahl aufzuweisen, die das zweite Hunderttausend erreichte.

Die wichtigste Bahnhaltestelle für das Strandbad ist der Kreuzpunkt der Bahnlinien Köln-Elberfeld-Barmen und Düsseldorf- Solingen-Remscheid: die industriell stark emporblühende Stadt Ohligs. Zwischen diesen beiden Hauptlinien vermittelt noch eine Nebenstrecke den Ortsverkehr, die von Solingen über Wald, Gräf- rath nach Vohwinkel führt.

Das Badeterrain hat eine Ausdehnung in der Länge vonl [reichlich 200 Metern und in der Breite von 25 Metern. Auf der einen Seite schließt sich ein etwa 45 Meter breiter Bade­strand an, zunächst in etwa 12 Meter breiten aus einem mit Sand bedeckten Streifen und weiteren 30 Meter aus einem Rasenstreifen bestehend. Die andere Seite nimmt ein breiterer Strand für die Zuschauer ein.

Die Bäder bestehen aus drei gesonderten Abteilungen, je einer kleineren für Frauen und für Männer und einer größeren als sogenanntes Familienbad. Das Wasser kommt aus Quellen und wird auf 1921° Celsius erwärmt. Den Besuchern des Strandbades ist durch ein hochgelegenes Restaurant mit lang­gestreckten Terrassen Gelegenheit geboten, sich zu erfrischen. Die Anlage liegt völlig im Waldesgrün und die landschaftlich so bevorzugte Lage des Strandbades macht es mit seinen pracht­vollen Blumenbeeten und gärtnerischen Anlagen zu einem der schönsten Ausflugsorte des Bergischen Landes. Das ganze Itter- tal hat eine neue Bedeutung gewonnen; denn es stellt sich schon jetzt das Bedürfnis heraus, das Strandbad zu einem Sommer­aufenthalt für erholungsbedürftige Arbeiter und Leute aus dem Mittelstand aus Rheinland und Westfalen zu machen, dafür billige Aufenthaltsräume zu bauen, damit auch diesen, denen Geld und Gelegenheit fehlt, ein sonst kostspieliges See­bad zu besuchen, von ihren Arbeitgebern die Gelegenheit gegeben wird, in billigster Weise die Wohltaten eines See­bades im Innern des Landes für einige Wochen zu genießen.