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bis ihn Hotelbesitzer Pauly in Cochem ankaufte, und die — Bibliothek? Mehrere nicht unbedeutende Werke sind wohl zurückgeblieben . andere sollen durch Ankauf an Professoren des Coblenzer Gymnasiums gekommen sein. doch wer giebt Aufschluss über das Schicksal des weitaus grössten Teiles der wertvollen Bibliothek? Glücklicherweise sind noch einige recht wertvolle Messgewänder der Kirche
— durch Bemühung der Familie Welches — erhalten geblieben. darunter ein purpurfarbenes mit einem kunstvoll gewebten Christus am Kreuz, ein silbernes mit dem Wappen derer von Bräunshorn und ein „goldenes," das von einem Mantel herrühren soll, das ein Graf von Metternich bei einer Kaiserkrönung getragen und dann der Beilsteiner Kirche zu einem Messgewand geschenkt haben soll. Aufgefrischt in der kirchl. Kunstanstalt Kieffer und Perrot in Trier bilden diese drei Messgewänder einen herrlichen Schatz unserer Kirche.
1808 vei Hessen die letzten Karmeliterpatres das Kloster, unter ihnen der fromme Pater Oueng, ein Verwandter und Beichtvater der Familie Welches in Beilstein. Pater Kuckerts, der auch Prokurator war, ein fein gebildeter Mann, den das Schicksal als Pastor nach Trechtlingshausen verschlug. Pater Ulrich, der als Frühmesser nach Strimmig ging und Pater Hubertus aus Neef, der in seine Heimat zurückkehrte und auch dort starb.
Kurz vor dem Scheiden der letzten Patres, denen Weltgeistliche in der Pastoration gefolgt sind, als
— erster Pastor Pellenz —. halte die Uebersiedelung aus der alten Pfarrkirche in die Klosterkirche stattgefunden, zu der eine Treppe von 108 Stiegen emporführt, ebenfalls ein Werk der Patres, die für die Benutzung dieser Treppe eine jährliche kleine Steuer zum Vorteile des Klosters von den Beilsteiifern erhoben hatten. Die im Jahre IS94 verstorbene Gross-
