doch so häuschen

eilstein, sei gegrüsst! Bewundernd hält mein Fuss inne. und Auge und Herz laben sich freudig' an dem entzückenden Bilde, das der Strom wie trunken wiederspiegelt. Da plätschert aus enger Schlucht ein Bächlein hervor und an seiner Seite stolpern merkwürdige und malerisch ineinander geschachtelte Giebcl- zur Höhe hinan, sich drängend, stossend, stützend und einander nachbarlich zunickend. Und von Bergeshöhe, wo in kühnen Trümmern Schloss Beilstein wie ein Falke scharf Ausschau hält, kommen die Mauern mit ihren müden abgestürzten Turm­stumpfen herabgeklettert, von Felsstufe zu Fclsstufe springend, und ziehen die steile Thalstrasse, das zerbrechliche, so uralt und so närrisch anheimelnde Häuserwerk in ihren Schutz . . . ."

Mit diesen begeisterten Worten begrüsst der durch seine mannigfachen "Wanderbücher wohlbe­kannte Trinius in seinemdurch's Moselthal" das im sog. Cochemer Krampen hart an der Mosel gelegene Beilstein und ich meine, nicht so ganz mit Unrecht, denn in mehr denn einer Beziehung ist Beilstein höchst interessant. Nicht nur hat hier die Natur ein entzückend schönes Malcrparadies ge­schaffen, nein auch ein Zaubcrland mittelalterlich deutscher Romantik thut sich vor unsern Augen auf. Das wissen die. vielen Naturfreunde, Künstlcrscelen und Freunde des Mittelalters nur allzugut, die nicht selten hier in den Sommermonaten einen Teil ihrer Ferien verbringen und dann nur höchst ungern von