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pVV^ir haben im Vorhergehenden

ein

groben Zügen " Beilsteins entworfen.

in grossen und iild von der Geschichte Dass noch Vieles an dem Bilde fehlt. weiss der Schreiber am Besten. Darum möchte er denn jetzt wenigstens noch einiges Geschichtliche nachtragen, das er eben ohne Störung der kurzen geschichtlichen Uebersicht nicht verwerten konnte Zu diesem Zwecke möchte er denn einen kurzen (lang durch Beilstein vor­schlagen, er wird dann auf die merkwürdigsten Häuser und Plätze aufmerksam machen und an sie die ihm bekannten geschichtlichen Erinnerungen an­knüpfen.

Gehen wir zunächst an der Fronte von Beil­slein entlang. Da seilen wir zuerst das Gasthaus von Hermes: hier haben wir das alte Kloster

vor uns. das die Karmeliten seit 1636 innegehabt hatten, bis sie es bei ihrer Uebersicdelung in das neue Kloster 1ÖQ2 gemäss Bestimmung von 16S6 den Grafen von Mettern ich überlassen mussten, welche es zu einem Anitshaus benutzten. Als dann die Franzosen Hand darauf gelegt, kauften 2 Bürger aus Beilstein. Christoph Becker und Philipp Conrad dasselbe in Coblenz für 500 trierische Thaler an und teilten das Ganze so unter sich, dass Conrad das jetzt von Hermes bewohnte und Becker den nord­östlichen Teil mit dem anstossenden. ehemals als Gefängnis benutzten Turm bekam, dessen Besitzerin

jetzt die Wwe. Becker ist. In hiesiger Gegend

Kaiser, die Enkelin diesem Turme war

des genannten einst der in

berüchtigte Räuber Dörfer interniert,