Geschw. Hamm es (Kaiser Wilhelmstraße)
Frau W. Hartmann (Forsthaus)
M. Heyer (Landhaus Amalie) Moltkestraße
Frau Dr. Oelkers (Rheingold) Moltkestraße
Kleinmann Kaiser-Wilhelmstraße
Haus Preyer beim Römergraben (Meisbacher Hol)
Ph. Runkel (Landhaus Waldesruh) Ehlscheider Kirchweg,
z. Zt. Lazarett Schuh (Viktoria) Römergraben, z. Zt. Lazarett Schwester Selma (Landhaus Elisabeth) Moltkestraße L. Steinmetz Moltkestraße
Uhrmacher (Haus Rheinblick) Kaiser-Wilhelmstraße von Wurmb (Haus Westerwald) Kaiser-Wilhelmstraße Kinderheim von Frieda Voigt Gebückstraße.
Außerdem vermitteln der Bürgermeister und die Gasthofbesitzer 1ür Familien und einzelstehende Personen die Miete von behaglich möblierten Räumen in ca. 50 Privathäusern. Vorausbestellung ist in ■der Zeit vom 15. Juni bis 15. September erforderlich, in der übrigen Zeit ejwünscht. Die Nachfrage war bisher so rege, daß Anmeldungen Mitte Juli teilweise schon unberücksichtigt bleiben mußten. Einige Wohnungen in Privathäusern können mit Küche abgegeben werden.
Auch für den hohen Winter empfiehlt sich Rengsdorf zum Aufenthalt. Die Gasthöfe und Pensionen haben dementsprechende Einrichtungen. Erfahrungsgemäß ist die Temperatur auch im Winter auf den Höhen erträglicher als in den Niederungen. Sie wird nicht beeinflußt durch die oft wechselnden Talzüge. Während im Neuwieder Becken und seinen Seitentälern wochenlang der Nebel schwer auf dem Menschen lastet, spendet hier oben die Sonne ungestört Licht und Wärme vom frühen Morgen bis zum Abend. Dazu das Herz und Gemüt packende Bild, wenn die Natur in Berg und Tal, unter dem Schneebett verborgen, ihren Winterschlaf hält, wenn der blinkende Tau die Aeste der alten Waldriesen umsponnen hat und Schlittengeläute und Schneeschuhe wieder zu ihrem Recht kommen.
D. Burg Braunsbepg oder Bpaunsbupg.
Graf Bruno 1. von Isenburg, der die Erbtochter des Grafen Theodorich zu Wied zur Gemahlin hatte, tauschte um das Jahr 1197 von der Abtei Rommersdorf unter dem Abt Helias, der 1201 starb, gegen einen in Ackerland umgewandelten Weingarten bei Langendorf ein Feld- oder Waldstück auf steilem Gebirgsvorsprunge nördlich der Alteck ein und erbaute dort die Brunoburg (heute Braunsburg genannt), wo er nun mit seiner Gemahlin von Wied und seinen Kindern lebte.
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