Am 30. März 1319 Jjelehnt Heinrich von Arscheit R. den edeln man Bruno von Brunisberg mit seinem Teil der Vogtei Arscheid, Lehen von Nassau.

Am 25. Juli 1319 verpfändet Johann von Brunesbergh, Herr Ysinburch, seinem Sohne Bruno als Widdum für seine Frau Heyle- wigis sein Haus zu Ysinburch für 500 punt hallere.

Am 25. Juli 1319 stellt Bruno, Sohn Johann von Brunesbergh Herr zu Ysinburch, Revers wegen der vorstehenden Urkunde aus.

Am 11. März 1322 verkauft Johann von Brunisbergh Herr zu Ysinburch seinem Sohne Bruno und Frau Heyelewigis für 70 M. (3 heller = 1 pennich) seinen Hof zu Meynscheytsunder unse wygere, die behaldin wir uns, wir meynen nith noch enverkoufin unsem Hof zu Lache, id ist aver uns ander hofh, den wir zu Meyn- scheyth hun". Er darf ihn zurückkaufen, wenn er das Haus zu Isenburg einlöst.

Am 20. September 1324 bekunden Lodewicus dictus Walbodo mil. vir nob. und Lodewicus sein Sohn, daß sie Johann von Bruns- berch und Isinberg und Frau Margarethen geliehen haben 25 M. und 150 M. brab. denare, wofür ihnen selbige Va der Burg Dyrdorp samt 72 der Fischerei auf 2 Jahre verpfändet haben.

Am 21. Juli 1326 Revers Helwichs und Frau Rize, Bürger zu Monthabur, gegen Heylewige Wwe. Bruno von Isenburg und Wilhelm ihren Sohn über 8 Malter Hafer Mannlehen, lösbar mit 20 M.

Am 10. Januar 1328 überträgt Margaretha von Wickerode, Wwe. Johann zu Brunsberg und Ysenberg den Anteil an dem Haus zu Dyrdorf, der zu ihrem Wittum gehört, dem Wilhelm zuBrunsberg und Isenberg und leistet für alle Zeiten Verzicht.

Am 3. November 1331 gelobt Wilhelm von Brunsberg Herr zu Ysenburg dem Erzbischof Balduin zu Trier auf Lebenszeit gegen jedermann beizustehen. Ausgenommen gegen den Pfalzgraf bei Rhein, Graf Wilhelm von Catzenellenbogen, Graf Ropr. von Virneburg.

Am 2t. Dezember 1331 bekunden Rorich Herr zu Rennenberg und Frau Nese von Brunsberg, daß sie von Wilhelm von Bruns­berg zu Burglehen haben: das Gut, welches Wilhelm von der Frau von Nodhusen angefallen und das er bis da mit ihnen geteilt hat; dazu den Hof zu Nodhusen, das Rodehaus zu Brunsberg mit 2 Fuder Weingeld aus dem Zehnten zu Hedinsdorf, die Vaylster Wiese. Bei kinderlosem Tod sollen die Stücke zurückfallen, unangetastet den Zins für die S. Georgs-Capelle zu Nydde aus dem Hof zu Nodhusen. Ferner quittieren die genannten über 15 M. Brautschatz, welche auf den Hof zu Meydscheid verschrieben sind und verzichten auf alle weiteren Ansprüche.

Am 25. Juni 1334 entscheidet Rudigir von Brunsperch Ritter als Obmann in den Irrungen zwischen Dietrich zu Runkel und Werner und Gerhard Schenk Gebrüder auf Ansuchen der Ratleute: Otto von Ditze auf Seiten Runkels und Heinrich von Crumnowe auf der anderen. 36