richtern werden erkoren: von Seiten des Erzbischofs Dietrich von Sthaffele, Ritter, Werner Süssen, Knecht; von seiten Wieds Rorich von Rennenberg, Johann von Brunsperg, und zum Obmann Symon von Walde, den der Qraf Wilhelm aus den Amtleuten des Erzbischofs (Symon vom Walde, Henricus von Clotten, Johannes von Ders) aus­gewählt hat. Diese sollen auf einem Tag zu Coblenz allen Streit beilegen, und Qraf Wilhelm gelobt, des Erzbischofs Qeleit auf dem Rheine nicht zu hindern und setzte zu Geiseln für 20,000 kleine Gold­gulden.

Am 1. Mai 1350 sühnt sich Wilhelm Graf von Wied, Herr zu Bruynsberch, mit Erzbischof Balduin von Trier aus. Zu Schiedsleuten werden erkoren: Henricus von Clotten, Burggraf zu Cochem (durch den Erzbischof) und Eberhard Rudel (durch Wied) und zum Obmann Boos der Alte von Waldeck, welche sich bei Klagen des Erzbischofs zu Mayen, bei Klagen des Grafen zu Andernach versammeln sollen. Am 3. Januar 1365 erteilen Bertolf von Flaynburne (? Schönborn) Ritter und Frau Katrlne Consens, daß Eberhard von Brunesberg den Hof zu Enderich unter der Kirche an Treffer von Runkel ver­kauft hat.

Am 16. Mai 1377 gelobt Meffart'von Brunsperg Graf Wilhelm zu Wied, seinen Hof zu Anhusen nicht zu verpfänden, bevor er das Burglehen zu Brunsperg gelöst hat.

Am 11. März 1384 erwählen Heinr. von Eyche und Johann von Eyche seines Bruders Sohn, zur Schlichtung der Irrungen mit Johann von Langenauwe des Daniels von Langenauwe R. Sohn, um Lehen, die Joh. von Langenauwe wegen seiner Frau Katharina von den von Eyche gefordert hatte, den Lehnsherrn H. von Brunsbergh.

Ca. 1400 Klagzettel betr. die Ansprüche der Grafen von Sayn im Bann Selters und die Lehnsempfängnis des Hauses Brunsberg etc. Am 1. Februar 1404 verpfändet Graf Wilhelm zu Wied, Propst zu Aachen seinem Bruder Gerlach und Frau Agnes Schloß Brunsberg und Kirchspiel Anhusen, wie es seine Mutter Lyse zu Wittum besessen, ferner Kurwein und.Hofbede zu Overen Beveren, außer 1 Fuder jährlich den Erben von Luytzgerode zufallend.

Am 21. April 1406 verkaufen Gise von Wickrode genannt von Hedenstorf und Frau Ele mit Consens des Grafen Wilhelm zu Wied, Propst zu Aachen 3% Malter Hafer zu Linkenbach, Burglehen von Brunsberg, für 21 rh. G. an Metze von Ysenburch.

1411 bekunden Wilhelm Junggraf zu Wied Herr zu Isenburg und Johann Jungherr zu Isenburg, die durch ihren Vater Gerlach Graf zu Wied und ihre Burgmannen Hermann von Derinbach, Wilhelm Marschalk von Hedestorf, Ysfart. von Berme, Conreit Domleir zwischen ihnen aufgerichtete Scheidung über die Graf- und Herrschaften Wied, Bruns­berg, Dirdorf, Ysenburg.

Am 19. November 1454 überträgt Wilhelm Graf zu Wied, Herr zu Isenburg, da seine Ehe mit Philippe von Loen kinderlos, dem Enkel

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