lässig um das Wohl seiner Pfarrkinder besorgt war, so richtete er sein Augenmerk auch besonders auf eine würdigere Ausschmückung der Kirche. Der Altar, die Communionbank, die Kanzel und der Beichtstuhl sind von ihm, größtenteils aus eigenen Mitteln, beschafft worden. Leider waren die letzten Jahre seines Lebens ziemlich trübe, indem ihn schwere Krankheit an das Zimmer fesselte, welcher er auch am 11. Oktober 1887 erlag.

Am 17. Juni 1882 besuchte Bischof Dr. Korumdie Kurtscheider. Er lobte ihre treue Anhänglichkeit an den katholischen Glauben und schenkte später der Kirche verschiedene Paramente.

Pfarrer Kercher.

Während der Krankheit des Pfarrers Kercher und der folgen­den bis zum 1. September 1888 dauernden Vakatur nahmen sich die beiden Geistlichen von Waldbreitbach, der Pastor Baulig und der Kaplan Hens^l mit dem größten Eifer und der größten Liebe der Kurtscheider an. Sie scheuten keine Mühe, welche die Lage der Gemeinde erleichtern konnte, und es ist jedenfalls auch ihrer Ver­wendung beim bischöflichen Stuhle in Trier nicht wenig zuzuschreiben, daß die hiesige Stelle nach so kurzer Zeit wieder besetzt wurde. Ihre Namen werden in Kurtscheid stets ein gesegnetes Andenken haben.

Im Jahre 1888 erlebten die Kurtscheider die Freude, den Weih­bischof Dr. Feiten hier begrüßen zu können. Gerührt sah der

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