<Waldbreitbach) verzichtet habe. Urkunde aufgenommen in der Curie •des hl. Simeon zu Hoingin (Hönningen) im Oktober 1271.
3. Mechtildis, Gräfin von Sayn, schenkt dem Deutschen Hause zu Waldbreitbach ihren bei der Neuerburg gelegenen Hof. (Es ist der sogenannte „Acker-Hof". Vgl. die in der Nähe gelegenen Fluren „Kurten-Acker" und „Wolfen-Acker".) Urkunde auf der Neuerburg gegeben für „die Deutschen Bruderen van Overpreitpach" im Jahre 1278, den 16. Mai, mit dem Siegel der Gräfin.
4. Heinrich von Metscheid (Maischeid) verzichtet auf seine Ansprüche an das Deutsche Haus. Vgl. Nr. 2 Urkunde zu (Hoyngin) ■Hönningen am 9. August 1281. Zeugen sind: Arnold plebanus (Pfarrer) zu Hoyngin, Johann, Burggraf zu Hammersteyn, Engelbert, Ritter von Rineke (Rheineck) und noch andere. Urkunde mit anhängenden Siegeln.
5. Mechtildis, Gräfin von Sayn, beurkundet, daß Conrad und Beatrix von Hausen zu Gunsten ihres Bruders Ludwig, auf den Hof zu Hausen, später Deutsches Ordensgut, verzichtet haben. Zeugen waren: Heinrich von Husen (Hausen bei Waldbreitbach), Herr Arnold, Burgkaplan zu Neuerburg, Udo und Heinrich von Vilke, sowie noch "viele andere. Die Gräfin unterzeichnet und fügt ihr Siegel bei. Ebenso auch Bruder Hermann, Ordens-Comthur des Deutschen Hauses zu Waldbreitbach (Breitpach). Die Besitzung heißt heute noch „Der Hausener Hof. Die Urkunde trägt das Datum vom 25. Dezember 1282.
6. Johann Stolz und Christina, Eheleute zu Linz, bekennen dem Deutschen Hause zu Breitbach von ihren am Wollmarkt gelegenen Hause einen Erbzins von 14 Schillingen schuldig zu sein. Urkunde zu Linz, bekräftigt durch das Siegel des Herrn^Heydenreich, plebanus (Pfarrer) daselbst am 17. Dezember 1320.
7. Hermann, Herr zu Rennenberg, schenkt dem Deutschen Hause .zu Breitbach eine Hafer-Rente, mit der Bedingung, daß seiner verstorbenen Ehefrau Agnes von dem Ordenspfarrer daselbst in den hj. Messen für Verstorbene immer gedacht werde. Gegeben auf der Burg Rennenberg am 24. Mai 1312. Beigefügt ist das Siegel des Burgherrn.
8. Arnold, Pfarrer zu Hönningen, und sein Bruder Johann bekennen, von dem Deutschen Hause zu Grafen-Breitbach, für den Zins von 372 Malter Weizen, 18 Morgen Land und einiges Gebüsch in Erb-Pacht bekommen zu haben. Die Urkunde ist ausgefertigt zu Hohingen am 25. März 1305 und mit den Siegeln der Herren vom Tempelhause zu Hohingen, sowie des Pfarrers Arnold und seines Bruders bekräftigt.
Der Ritter-Orden der Tempelheiren hatte seinen Sitz in dem jetzigen Eigentume der Familie Marquis de Villers, dem sog. Tempel-Hof.
9. Wilhelm Wyncelen und Catharina, seine Ehefrau, entsagen ihren Ansprüchen auf die Güter Heinrichs Dapifer und seiner Gemahlin 172
