Und eine Flasche neuen Wein,
Der rein und unucnnischt soll seyn.
Denn er läuft von der Kelter frisch,
Schmeckt Mensch und Thicr und selbst dem Fisch.
Ihr Frau'n der Stadt! kocht säuberlich, Halb sieht's mit leerem Magen sich, Beschickt das Mittagsmahl recht früh; Versalzt die Supp' nicht und die Brüh'; Spätstens um Elf muß Mittag seyn, Denn gleich drauf zieh» die Narren eiu. Doch schon um Neun Uhr, merkt's Euch All', Ist Ausruf bei Trompeten-Schall.
Damit Ihr Alle hört bei Zeit, Was Euch für Herrlichkeit erfreut, So wißt:— Es kommt ein Orgclmann, Der singt und spielt Euch was er kann Von einer greulichen Geschicht', Die Niemand dort' noch jemals nicht. Auch ist des Sünders konterfei, An einer langen Stang' dabei. Dann sammelt man die Gaben ein Für's Armuth,— darum sorget fein Daß man in einer jeden Hand, Sey's Groschen oder Thaler, fand; Auch nimmt man bis zum Friedrichsd'or, Drum seht bei guter Zeit Euch vor; Mit Kupfer aber bleibt zu Haus, Das lohnt nicht solchen Ohrenschmauß. Wer Kupfer gibt, bekommt kein Lied, Aus dem man die Geschichte sieht,
