Nachklang eines Hagestolzen
auf ein oft gehörtes Klagelied.
I
hr Frcm'n und Mädchen! Cure Klage Berührte theilnahmvoll mein Herz: Drum wog ich mit des Forschers Wage, Dem inner« Quäler seinen Schmerz.
Und wünsche daß in diesem Scherze Der Ernst des Gaucklers gänzlich stirbt; Wer blieb gefühllos Enerm Schmerze, Wenn dieser höch'rc Lust verdirbt?
Was habt Ihr nicht im Marltaewühle Für Roth! mehr als der Mann oft weiß! Nicht Regen, Schnee und Sommer, Schwüle, Noch Kälte, mindert Euer» Fleiß.
Um einen Pfennig zu erhalte» In Eucrs Haushalts Regiment, Sicht man Euch unverdrossen walten, Und Eure Sorge uimmt kein Eud'.
Der Mann ist oft ein karger Zahler, Wenn Eurer Kasse Ebbe sinkt; Ihr feilscht den Pfennig bis zum Thaler, Den Er in lust'ger Fluth vertrinkt.
Die reifsten Früchte, schönste Butter, Die fett'ste Milch, das größte Ey, Erwählt des Hauses treue Mutter, Betäubt oft von des Markts Geschrei.
Mit Freudeglänzcndcm Gesichte, Eilt Frau und Jungfrau dann nach Haus; Denn Wohlfeilhcit bei dem Gerichte, Gibt Würze für de» Leckerschmauß.
Die Wehgefülltcn Marktes,Lüfte, Der unnennbare Markt-Parfüm, Sind wahrlich keine Ambra »Düfte! Ihr tragt sie standhaft, lächelt Ihm.
