^'
IV
scheu und Schweizer Flora ansieht, berücksichtigt, und in pfianzengeographischer Beziehung haben vorzüglich des verdienstvollen Beilschmied Belehrungen eingewirkt. Auch die Anforderungen der Landwirthschaft, welche sich jetzt so hoffnungerregend bei uns hebt, sind nicht unbeachtet geblieben, und die dem Land- wirthe wichtigen Pflanzensormen besonders chervorge- hoben worden; beschrieben wurden aber nur die, welche sich nicht in Kochs Synopsis, (oder für den Anfänger in meinem „Leitfaden für den Unterricht in der Botanik, Coblenz b. I. Hbischer") beschrieben finden. Nur hier und da bin ich von Kochs Ansichten abgewichen, und habe, namentlich bei den Brombeeren, einige Arten aufgeführt, die sich leicht als das zu erkennen geben werden, was sie seyn sollen, Erleichterungsmittel zum Studium polymorpher Gattungen. Möge man' bei ihnen Nachsicht üben!
Die vorliegende Flora enthält nun nicht allein eine Aufzählung der Pflanzen des Regierungsbezirks im Allgemeinen, sondern auch die eines jeden Kreises im Besonderen. Bei meinen häufigen Reisen durch den genannten Bezirk wurden alle leicht erkennbaren Gewächse an Ort und Stelle notirt, die zweifelhaften und selteneren aber eingesammelt und zu Hause untersucht. Die näher gelegenen Kreise sind mir daher, zugleich mit Hülfe meiner Freuude, geuauer bekannt geworden, bei den entfernteren, namentlich denen von Simmern und Altenkirchen, fehlt noch Vie«
