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U. Rothbeerige Traube«.

ß. V. l/i-ulLn«!«, Traminer, rother Rießling (a. d. Mosel). Rebstock klein. Endspitzen der jungen Zweige wollig. Vl. 3lappig. rundlich, kurz eingeschnitten, obcrscits eben, kahl, unterseits wollig, kurzsticlig. Traube klein, dicht, ästig, kurzsticlig; Beeren grau» rotl), aderig, fieischig, dickhäutig, fein, süß und gewürzreich. Trefflicher Wein!

I>. V. ol»vounou5i8, blauer Clä.'ncr. Rcthcr (durch den ganzen Wcinbaubezirk). Rcbstock uiittelstart. Gndspitzen der jungen Zweige etwas wollig. Vl. länglich, 3° bis älappig, dunkelgrün, oben kahl, unten etwas wollig u. hellgrün, im Herbste früh roth werdend, langstielig; Traube klein, sehr dicht, meist einfach, kurz u. dicksticlig; Beere dickhäu­tig, fieischig, süß, angenehm n, gcwürzhaft schmeckend. —Ter Ruländer ist eine ver- wandte Form mit hcllrcthen Beeren.

l. V. mnoraclurpl», blauer Trollinger, Franko furter (zu Winningen), Bcckshoden, Vccks- augcn (am Rhein). Rcbstock stark. End­spitzen der jungen Zweige etwas wollig. Vl. 5lapp!g, ziemlich tief eingeschnitten, lang­stielig, eben, kahl, Rippen borstig; Traube sehr groß, meist dicht, ästiq. langstielig, pyramidenförmig; Beere fleischig, saftig, dickhäutig, rund oder länglich, spätreifcnd. Ter große rothe Trollinger liefert die soge­nannte Calebstraube.

K. V. rlmLtm», Välteliner, Fleischtraube, Ra- münner (a. d. Mosel). Ncbstcck stark. Bl. blappig, meist tief eingeschnitten, unterseits »völlig, filzig, selten kahl, langstielig. Traube