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Als ihren Strategen und Plänemacher Kann man den Metz- ger Bruttig aus Bertrich, einen getauften Juden, bezeichnen.
Vie Akten gegen diese Muberbande beginnen mit einer scheußlichen Mordtat, mit dem «Raubmord auf der SprieKer Mühle bei Manderscheid, dem der Müller nebst Frau und zwei Kindern zuün Opfer fielen. Eine Aufzählung der wei- teren Verbrechen würde hier zu weit führen. Vas Tribunal in Covlenz legte in seiner Audienz im FruKtidor des Jahres 7 der Moselbande im ganzen 20 Verbrechen zur Last: Mord, Straßenraub, Brandstiftung :c. Die Zehntägigen Vorhand- lungen endigten mit der Verurteilung von 12 Hcmptver- brechern, von den 6 unter dein Fallbeil endigten. Es ver- dient hervorgehoben zu werden, daß die Coblenzer Geschwo- renen trotz der Neuheit ihres Amtes und der Einrichtung der Schwurgerichte, sowie der Besorgnis, die sie wegen der Ällche noch nicht ergriffener Bandenmitglieder hegen muß- len, nichts von der Furchtsamkeit zeigten, die zu gleicher Zeit und später im Roerdepariement die Geschworenen hau- fig Zum Freispruch von Räubern veranlaßle. Sie walteten ihres Amtes mit Strenge und Eifer, und ihnen verdankte, nebst dem fleißigen Gerichtspräsidenten, die Moselgegend rechtzeitige Befreiung von räuberischem Gesindel. Bei län- g«rem Bestehen hätte sich die Moselbande Zweifellos der inzwischen auf dem HunsrücK entstandenen Bande des Schinderhannes angeschlossen, hatte die Behörde mit der geschlossenen Organisation des verwegensten Gesindels zmi- schen Rhein und Luxemburg zu tun gehabt.
Nikolai wußte sich dura) seine Verschmitztheit noch einige Zeit dem Arm der 3lrstiz zu entziehen. Zedoch auch ihn faßte
