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ein Vikar Anstellung' fanden, zu Ehren Jesu Christi, der heiigst. Jungfrau Maria und des h. Christophorus, die 3 Altäre zu Ehren des h. Gregor, des h. Erhard und der h. Margaretha. Neben ihren sonstigen Seelsorgsarbeiten hatte die Geistlichkeit die Pflicht, an gewissen Festtagen auch droben in der Burg­kapelle, die übrigens ihren eigenen Kaplan hatte, Dienste zu thun. Die interessante Urkunde, welche neben dem Erwähnten auch die Einkünfte der Geistlichen bis in's Einzelne regelt, ist datiert vom Vorabend des Festes Philippus und Jaeobus. mit­unterschrieben vom damaligen Pfarrer von Ellenz, mit Namen Heinrich, und gutgeheissen vom Trieri- schen Erzdiakon von Pfaffendorf. Weitere Verdienste erwarb sich Baron Johann von Braunshorn um Pdlstein, indem er dem Orte zur Hebung seines . sehens vom Kaiser Heinrich VII., dessen Hof­meister Baron Johann genannt wird. 131Q Stadtrechte verschaffte und zu seiner Verschönerung 1322 einen Marktplatz anlegen liess.

1330 vermählte sich Johann's Enkelin, Lisa, mit Cuno Gerlach, Herrn von Winneburg, der sich nach dem Tode seines Schwiegervaters, Gerlach's IL. 133S, Herr von Winneburg-Heilstein nannte, und, nebenbei gesagt, als Ahnherr, des grossen öster­reichischen Ministers, Fürsten von Mctternich-Winnc- burg gilt. Die beiden dieser Ehe entsprossenen Söhne, Cuno III. und Gcrlach. verpfändeten die Burg Beilstein an den damaligen Erzbischof Cuno von Trier, und da weder sie noch ihre Nachkommen das Pfand einlösen konnten, fiel beim Tode des letzten Winneburg-Beilsteiners, 1638, die Besitzung an das Erzstift Trier. Es war dies ein überaus glückliches Ereignis, da die Dynasten des 16. Jahr­hunderts zur Augsburger Confession übergegangen waren. So wurden durch den Verfall der Burg an Trier die Einwohner von Bcilstein die nach dem