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Soweit die Schenkungsurkunde vom Jahre 1686. Bei der bekannten Rührigkeit der Patres sollten nun Kloster- und Kirchenbau nicht Lange auf sich warten lassen. Hatte der Prior bereits 1683 mit Zustimmung der genannten Herren von Mcttcrnich unter Errichtung eines Kreuzes vom sog. Rammer­berg feierlich Besitz ergriffen und am 9. 11. 1685 schon mit mehreren Maurermeistern einen Vertrag inbetreff der Planierung' des Rammerberges geschlos­sen, so wurde unmittelbar nach der förmlichen Schenkung, am 7. 4. 1686 ein Contrakt betreffs Errichtung der Mauern des neuen Klosters stipuliert. Da bereits am 16. 5. desselben Jahres die Funda­mentsgräben ausgeworfen waren, konnte denn auch alsbald mit der Errichtung der Mauern begonnen und schon am 23. desselben Monates In feierlicher Weise der Grundstein zum neuen Kloster gelegt werden. Die Feier selber schildert uns der Chronist ausführlich in lateinischer Sprache, ich lasse die Ucbcrsetzung folgen:

Am 23. Mai 1686, am Feste der Himmelfahrt unseres Herrn Jesu Christi wurde der Grundstein zu unserm neuen Kloster mit grosser Feierlichkeit gelegt. Nachdem gegen 8 Uhr in der alten Kirche (Pfarrkirche) der Anfang des Evangeliums nach dem h. Matthaeus gesungen und der Segen mit dem Allerhciligstcn gegeben worden war, setzte sich eine stattliche Prozession nach dem sog. Rammerberg in Bewegung", in der.Mitte der hochw. Herr Pater Provincial mit dem Allerheiligsten, ihm zur Seite die Vertreter der beiden erlauchten Herrn von Mcttcrnich-Winneburg-Heilstein mit brennenden Kerzen, hinter ihnen 2 Knaben mit dem prächtig geschmückten Grundstein. Als die Prozession, an der sicli auch die Einwohner von Ellcnz sehr zahlreich beteiligten, oben auf dem Berge angekommen war, hielt der hochw. Herr