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ersehen können (somit geht Lehfeldt in seinem Werke „Bau- und Kunstdenkmälcr des Rgb. Coblenz 1886 irre, wenn er die Grundsteinlegung der neuen Kirche in das Jahr 1656 verlegt):
„Nachdem der erste Stein zur neuen Kirche am Sonntag Trinitatis unseres Jahres löpl unter den bei solcher Feier üblichen Ceremonien gelegt worden ist. halte ich es für meine Pflicht, allen denen Hank zu sagen, welche zu diesem Gottes- werk in irgend einer Weise mitgeholfen haben. Unter diesen nehmen nun Ew. Eminenz ganz ohne Zweifel die erste Stelle ein. denn Ew. Eminenz haben nicht nur diesem hl, Werk Ihren erzbischöflichen Segen gegeben. sondern haben auch den gnädigst zu bestimmen geruht. welcher in Ew. Erzbisch, und Churfürstl. Namen den ersten Stein segnen und legen sollte und haben noch dazu in so hochherziger Weist' eine fürstliche Beihülfe zu gewähren für gut befunden: darum küsse ich demütigst und in tiefster Verehrung den Purpur Ew. Eminenz und verspreche, dass ich täglich beim hl. Opfer - und alle Patres der Beilsteiner Klosterfamilie, ja alle Religiösen unserer Ordcnz- provinz werden es mit mir thun — den Allerhöchsten bitten wei'de. Er möge Ew. Eminenz, der Sie gleichsam der Eckstein unserer Kirche
sind . hier 1111 und droben in nehmen.
t der Fülle seiner Gnaden segnen Wohnungen auf-
setne ewigen
hw hminenz
demütigster Diener F. Stephanus a. s. Joanne Hvang.. Provinzial des Ordens der Brüder d. slgst. Jgfr. Maria v. Berge Karmel." Die: in den Grundstein der neuen Kirche eingelegte Inschrift hat in der l Übersetzung folgenden Wortlaut:
