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Jahre dann wurde Herr Kommerzienrat Ende alleiniger Besitzer der Beilsteiner Ruine.
Zwischen der Grundsteinlegung des neuen Klosters und dem stillen Umzug der Patres fällt ein zweites für Beilstein höchst wichtiges Faktum: die Grundsteinlegung der neuen Klosterkirche der jetzigen Pfarrkirche auf dem Rammerberg.
Unter dem 4. Juni l6(jl erhielt der hochw. Herr Johann Antony, Pastor in Senheim und Dechant von Zell, von Sr. Eminenz, dem Erzbischof Hugo von Trier, folgendes Schreiben :
..Johann Hugo, von Gottes Gnaden, Erzbischof
von Trier, des h. Römischen Reiches durch Gallien
ind des Königreichs Arelaten Erzkanzler und
• hurfürst. Bischof zu Speyer, Administrator zu
Prümb und Probst zu Weissenburg.
Ehrsamer, Lieber, Andächtiger. Nachdem uns der P. Provincialis Carmelitarum zu vernehmen gegeben, welcher gestalten er zur legung des ersten steines an dem vorhabenden neuen Kirchenbau dess Klosters zu Beilstein den nächstkünftigen Sonntag Trinitatis aussgesehen und dahero demütigst gebeten. wir jemanden an unser Stelle . bey sothanen actu zu vertretten committieren wollten, alss haben wir dich hiermit gnädigst belangen wollen, dass du gegen obbestimmte Zeit in besagtem Kloster erscheinen, in unserm nahmen den ersten stein legen und die dabey gewöhnlichen Ccremonien gebührend verrichten mögest. Daran geschieht uns ein gnädigster gefallen und wir verbleiben dir hintwiederumb zu gnaden gewogen. Geben in unserer Ycstung Ehrenbreitstein, 2. Juni 1691."
Am bestimmten Tage fand denn auch die feierliche Grundsteinlegung der neuen Kirche statt. wie wir aus folgendem übersetzten Dankschreiben des hochw. Herrn P. Provincialis an Sr. Eminenz
