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und Nachkommen Philipp Emmerichs der Herr Johannes Knecht. Präfekt in Strimmig und im Namen des gnädigen Herrn Franciscus Emmerich Wilhelm, eines Sohnes des Barons von Walpot in Bassenheim, Herr Petrus Heimes in Fankel.
Miteingelegt wurden in diesen Grundstein zwei grosse Medaillen, die eine von Gold, die andere von Silber, mit dem Bildnis und den Abzeichen Sr. Eminenz des Kurfürsten, sowie Reliquien von den hh. Ambrosius. Leonardus, Catharina, Georg und den Gefährtinnen der h. Ursula, ebenso ein Stück gesegneten Wachses, ein gesegnetes Scapu- lier und ein Bild vom Haupte des h. Anastasius." Es dauert verhältnismässig nicht lange, da war der herrliche Bau der neuen Klosterkirche vollendet mit ihrem dreijochigen Chor, dem dreischiffigen. fünfjochigen Langhaus, dem majestätischen Gewölbe, getragen von S gewaltigen Schiffsäulen mit hohen, achteckigen Sockeln und toskanischen Capitellen, den einzig prächtigen bis an's Gewölbe heranreichenden Altären, den mit reichem Schnitzwerk versehenen Beichtstühlen, Communipnbank und Orgelempore — Alles in gewaltigen Dimensionen und durchaus edel gehalten, so dass Maler Waldcmar Graf Reichenbach mit seinem Bilde: ..Das Innere der Klosterkirche Heilstein." 3 Fuss hoch und 2 1 /., Fuss breit, zur Zeit in Weimar preisgekrönt wurde. Ein nur ganz flüchtiger Blick in die alte, im Laufe der Jahre bei der Armut der Kirche leider nicht wenig verblasstc Herrlichkeit, zeigt uns zur Genüge, dass die Mönche hier mit grossem Kunstverständnis und nicht geringer Lust und Liebe an der Ausstattung des hehren Gotteshauses gearbeitet, dass sie das ,.o Herr, ich Hein- die Zierde deines Hauses" nicht nur gebetet, sondern auch bethätigt haben.
Wie muss deshalb aber auch das Herz der guten Patres geblutet haben. als sie zur Zeit der
