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grossen Figuren gestanden, deren Köpfe noch jetzt, in der Hinterwand der Kapelle eingemauert. zu sehen sind.
Ein langer, bewundernder Blick hinunter in's Thal — und wir steigen wieder abwärts, gehen am Pfarrhaus, dem früheren" Kloster, von dem ich Dir einiges Interessante erzählt, vorbei, vorbei am neuen Kirchhof und der Ostseite der Kirche und bleiben dann noch einen Augenblick vor der Kirche stehen. Ich zeige Dir von da aus noch ein altes, bemerkenswertes Haus ; die alle Klapperburg. Wahrscheinlich stammt dieses Haus aus der Zeit der Kreuzzüge, in denen der Aussatz in unsere Gegend gebracht worden war. Die Aussätzigen wurden damals in diesem Siechhause interniert, durften mit anderen Menschen nicht verkehren, „statt mit ihnen zu reden, mussten sie mit einer Klappe sich verständigen." Wasser wurde den Kranken aus dem oberen Thale durch eine eiserne Röhre zugeführt, von der man noch beim Neubau des Kölzer'schen und Sausen'schen Hauses Stücke aufgefunden hat.
Unser Rundgang ist beendigt. Nur gilt es noch einen Besuch der ehemaligen Klosterkirche, der jetzigen Pfarrkirche zu machen. Gehe, bitte, hinein und siehe, ob ich zu viel gesagt, wenn ich von „alter, vergangener Herrlichkeit"' gesprochen, gehe aber nicht hinaus, ohne Dein nicht allzu karg bemessenes Scherflein in die Opferbüchse geworfen zu haben, damit die untergegangene Herrlichkeit in nicht zu ferner Zukunft ihr Auferstehen feiern könne. Der Himmel aber segne Deine Gabe und damit
Gott befohlen]!
