Am 19. September 1496 belehnt Philipp Pfalzgraf bei Rhein Graf Gerhard von Seine Herrn von Freußberg mit der Grafschaft Sayn,. außer Schloß und Land Preusburg, Haus Virnenburg, Grafschaft Solms, welche die Grafen von Solms inne haben, und Schloß Brunesberg, das der Graf von Wied hat.
Am 15.—20. November 1498 schließen Wilhelm und Johann, Grafen zu Wied, Herrn zu Isenburg Gebrüder nach Ablauf des Vertrages vom 15. November 1492 unter Vermittlung ihres Vetters Herrn zu Runkel einen neuen Teilungsvertrag. Da Olbrück ausscheidet, erhält Wilhelm Schloß und Herrschaft Isenburg und die kölnische Schuldforderung und Pfandschaft; Johann Schloß und Grafschaft Wied, muß aber an Wilhelm 2000 Goldgulden herauszahlen. Schloß und Amt Dierdorf, die dem. genannten Vetter Johann von Runkel für 4600 Goldgulden und Schloß und Amt Braunsberg, die ihm für 1000 Goldgulden verpfändet sind, kann jeder von ihnen einlösen und behalten, bis die Hälfte der Lösesumme ihm vom anderen erstattet ist. — Ohne Datum. Es heißt, daß der auf 6 Jahre geschlossene Vertrag vom 14. November 1492 vergangenen Mittwoch abgelaufen sei.
Am 30. September 1499. Vergleich zwischen Graf Johann zu Wied und Aleff Quade zu Ysengarden betr. die Wiesen unter Bruyns- berg, die Mant von Seibach pfandweise inne gehabt, die Fuder Hafer zu Reensdorf und Hoenefeld, den Zehnten zu Krawinckel und Wulfferingen unter Vermittlung Bertrams und Johann von Nesselrode Herren zu Erenstein.
Am 5. Mai 1503 belehnt Graf Johann zu Wied den Dietrich von Brunsberg mit einem Weingarten ober Irlen, den Knod gehabt, dem Burglehen zu Brunsberg, dem Hof zu Meynborn, dem Zehnten zu Overbieffern, dem Kornzehnten zu Brock-Rachdorf, x /i Wiese und Holz zu Rustenscheydt.
Am 21. August 1505 tritt Wilhelm Graf zu Wied und zu Moers Herr zu Isenburg und Runkel, der älteste der Grafen zu Wied, seinem Bruder Johann Graf zu Wied seine Rechte an den Graf- und Herrschaften Wied, Runkel, Isenburg, Dierdorf, Braunsberg ab.
Am 5. April 1526 verkaufen Graf Johann zu Wied und Frau Elisabeth an Augstin von Brunsberg Herr zu Burgbroell Schloß Brunsberg mit den Dörfern Anhusen, Meymerun, Rüscheit und Dalhusen für 1500 Goldgulden.
Am 25. Mai 1543 bekundet Johann Graf zu Wied, daß das am 5. April 1526 von seinem Vater an August von Brunsberg verkaufte Schloß Brunsberg mit seiner Zustimmung an seinen Vetter Graf Friedrich zu Wied gegen 1500 Gulden übergegangen ist. Unter Inserierung der Urkunde vom 5. April 1526.
Am 23. Januar 1550 fällt durch Testament des Grafen Friedrich zu Wied, Bischofs von Münster, das Schloß und die Herrschaft Brunessburg an Erzbischof Hermann, wie es ihm für 600 und vorhert dem August von Brunessburg für 1500 Goldgulden verpfände 42
