war, vorbehaltlich des Einlösungsrechtes für Graf Johann von Wied. Das Haus zu Wied im Tal fällt auch an Erzbischof Hermann und nach dessen Tod an Sebastian von Huyst. Außerdem eine Anzahl Ver­mächtnisse.

Am 8. September 1553 verspricht Qraf Johann zu Wied dem Sebastin Hausen 1600 Qulden Pfandschilling wegen des Hauses Brunsperg Ende des Jahres zu zahlen.

Am 25. März 1567 quittiert Seb. von Haust dem Grafen Johann zu Wied über 1600 Goldgulden, die ihm dieser als von einer Schuld­forderung an Haus Brunsberg herrührend, auf Grund eines zwischen Sebastian und Katharina geb. Gräfin zu Hanau und dem Grafen zu Wied durch den Erzbischof von Köln vermittelten Vergleiches be­zahlt hat.

Am 4. April 1571 verpfändet Salentin Erzbischof von Cöln 66 2 / s Mltr. aus dem Zehnten zu Anhausen samt Hof Fuickenrode, welche vor Zeiten an die von Duisternaw, dann an die von Brunsberg und zuletzt von Staffel für 500 Gulden verpfändet und 1570 von Hilgars von Staffel eingelöst waren, wiederum für 500 Gulden an Franciscus Fabricius Lic. iur.

Am 29. Dezember 1576 Protest Wieds gegen die Grafen von Sayn betr. Brunsberg und Widerstein.

Am 15. März 1578 Vergleich zwischen Graf Johann zu Wied und Qraf Hermann zu Sayn wegen der Irrungen um Haus Braunsberg, Widerstein, Reichenstein, Steinenbach, den Maxsainer Bann, das Dorf

Irlich.

Am 24. September 1582 Erbteilungsvergleich zwischen den Brüdern Graf Hermann und Wilhelm zu Wied. Hermann erhält: Wied, Isenburg, Braunsburg, Feste Urbach, 100 Malter Korn jährlich aus dem Amt Dierdorf, das Personat der Forderung an Moers und Rode- mach. Wilhelm erhält: Runkel, Dierdorf, Feste Puderbach, und Rückerodt und 15 Fuder Wein jährlich aus der Grafschaft Wied.

Am 1. August 1618 verkaufen Alberta Wwe. von und zu Reiffen- berg geb. von Brunsberg und ihr Sohn Cuno dem Wiedischen Undschultheiß Peter von Merkelbach zu Villbach und Frau Dina das Heuwachs und das Brunsberger Holz bei Villbach für 275 Gulden zur Einlösung der in Händen der Erben des Lic. iur. Joh. Kolb befind­lichen Güter auf der Langen Saizen.

Am 20. März 1639 Ehevertrag zwischen Friedrich Graf zu Wied und Maria Juliana Gräfin von Leiningen Westerburg, geschlossen durch die Mutter Juliana Elisabeth, Gräfin Wwe. zu Wied, geb. Grafin von'Solms-Lich und den Vater Reinh. Graf zu Leiningen. Mitgift: 10,000 Gulden. Widerlage: 10,000 Guldern. Wittum: 1000 Gulden Rente und eine Naturairente. Wittumsitz: Schloß Braunsberg.

Am 15. November 1653 gibt Carl Ludwig Pfalzgraf bei Rhein Consens, daß Graf Friedrich zu Wied seiner Gemahlin Marie Juhana

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