inseinem Kurtscheid bei seinen Kurtscheidenr und er die Feder aus der Hand gelegt, die er für Qott und Vaterland, für Arme und Verlassene, für Freund und Feind geführt hat.

Wir schließen über den einstigen Seelsorger von Kurtscheid mit dem Qedichtchen, das er zum Schlüsse seines sechsbändigen wissen­schaftlichen Marienwerkes gesetzt hat:

Ruhe endlich, traute Feder,

Hast Dein Tagwerk nun vollbracht;

Schlafe wohl und ohne Sorgen;

Wünsch' Dir gute, stille Nacht! Flogst dahin, wenn ich geschrieben Von der Himmelskönigin; Wohl die gute Himmelsmutter Gab mir alles in den Sinn!

Feder, Du bist sicher müde,

Müde auch ist jetzt mein Arm;

Und die Hand, die Dich geführet

Für die Himmelsmutter warm. Feder, wenn auch ich einst ruhe, Wenn mein Tagwerk einst vollbracht, Leg' man Dich in meine Rechte, Die dann kalt in Todesnacht!

Und der Qott so voll Erbarmen,

Wird mir gnäd'ger Richter sein,

Wenn er sieht den stummen Zeugen

Meiner Lieb' zur Mutter rein. Dann die Himmelsmutter droben Wird den Schreiber ihrer Macht Schirmen einst bei seinem Richter, Führ'n hinauf zur Himmelspracht!

Pfarrvikar Carl Hammes, der am 6. Oktober 1897 zum Pastor in Kurtscheid ernannt wurde, nachdem Schütz auf seine bisherige Stelle verzichtet hatte, um als Rektor die höhere Schule in Cöln- Ehrenfeld zu gründen und zu leiten, wurde dann am 28. Oktober 1897 in Kurtscheid eingeführt, nachdem Pfarrer Baulig aus Waldbreitbach inzwischen die Pfarrvikarie Kurtscheid verwaltet hatte. Unter Pastor Hammes wurde am 12. November 1899 die jetzige neue Schule kirchlich eingeweiht.

Da Pastor Schütz mit der Kurverwaltung zu Rengsdorf und der bischöflichen Behörde zu Trier bereits die Abhaltung des katholischen Gottesdienstes für die katholischen Kurgäste geregelt hatte, konnte nun am 13. Juli 1902 in Rengsdorf zum ersten Mal katholischer Gottesdienst abgehalten werden im Hause der Eheleute Puderbach, 82 -