■vom Jahre 1903 ab Kirche neu gemalt, sieben Jahre vorher stattgefunden hatte, neu eingerichtet mit •Jungtrauen. Am 1. Isenburg über nach
im Gasthof Eul. Im September 1902 wurde die und im Januar 1903 war wieder hl. Mission, da unter Pastor Schütz auch schon eine hl. Mission Im Februar 1904 wurde die Marien-Kongregation 4 Sektionen für Männer, Frauen, Jünglinge und Mai 1905 siedelte Herr Hammes als Pfarrer nach einer recht ersprießlichen Seelsorge in Kurtscheid.
Am 18. Mai 1905 trat an seine Stelle der bisherige Kaplan von Pfalzel bei Trier, Joseph Busch. Derselbe war ein in Kurtscheid 'lind in Rengsdorf wegen seines freundlichen und stillen Wesens äußerst beliebter Priester. Er hatte die Freude, auch zum Lokal- Schulinspektor seiner Schule in Kurtscheid von seiten der Kgl. Regierung in Coblenz ernannt zu werden. Am Pfarrhaus nahm er eine praktische und verschönernde Aenderung vor. In der Seelsorge leistete Herr Busch Großes durch sein vorbildliches frommes Beispiel. Leider mußten ihn die Kurtscheider zu rasch verlieren, da er schon am 15 Oktober 1911 als Pfarrer nach Beuern, Dekanat Hermeskeil, ernannt wurde. Er hatte sich besondere Verdienste um den Erwerb eines Bauplatzes für die kath. Kapelle in Rengsdorf erworben.
Am 24 Oktober 1911 traf dann der Kaplan von Ehrang, Joseph •Lehmann, groß an Körper, Herz und Gastfreundschaft, als Pfarrvikar von Kurtscheid ein. Am 17. Juli 1912 brach in der Sakristei ein Brand aus, der glücklicherweise im Entstehen unterdrückt wurde. •Unter ihm wurde am 13. August 1912 zum ersten Male das hl. Sakrament der Firmung. in Kurtscheid gespendet, zu dessen Empfang früher die Kurtscheider nach Waldbreitbach gehen mußten. Am 29 Oktober 1912 starb im elterlichen Hause zu München der Lehrer Hugo Staub, der in Kurtscheid 26 Jahre Lehrer, Küster und Organist gewesen war. Dem Schreiber dieser Zeilen war er mehr. Er gehörte mit Ortsvorsteher Anton Boden III und mir zum Triumvirat von Kurtscheid und half mir mit seiner geübten Feder Propaganda machen für meine sozialen Werke. Sein Kirchenchor war wohl der bestgeschulte im ganzen Dekanat Kirchen. Er war auch ein frommer Katholik, und da er der Sohn eines Fabrikbesitzers aus München war, der aus purer Liebe zum Lehrerstande diesen Beruf in der Heimatprovinz seines Vaters erwählt hatte, so war er auch einer der reichspendenden stillen Geber für das Gotteshaus. Sein Andenken bleibt ein gesegnetes, und er genießt nun bei Gott den Lohn für sein treues Mitwirken am Seelenheil des heranwachsenden Geschlechtes in Kurtscheid. An die Stelle des Herrn Staub trat als Lehrer Franz Faber aus Seesbach im Hunsrück. -- Im Jahre 1913 wurde der Mittelgang der Kirche mit neuem Bodenbelag versehen, den die Jünglings-Congregation gestiftet hatte. Im Februar
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