'von Isenburg, Graf Gottfried von Sayn und Gerlach, Sühn des Herrn Heinrich von Isenburg, auch ihre Siegel an diese Urkunde gehangen. Dieses geschah vor uns in St. Gertrud zu Bonn, in Gegenwart der Zeugen: der Chorbischof v. Bolant, der Propst von Kerpen, Volkalt v. Buren, Hermann v. Rennenberg, Hermann v. Pleyse, Ludwig v. Wied, Gottfried v. Erprath, Heinrich v. Laar, Hermann Dernau, Diderich v. Lommerzheim, Johann v. Birkesdorf u. a. mehr, im Jahre nach Christi Geburt Dreizehntehalbhundert Jahr und acht (1258), im September am Vortage des Kreuzerhöhungstages."

8. Erzbischof Konrad von Hochstaden bestätigt am 1. Januar 1261 das an den Meister und die Brüder des deutschen Ordens von Gräfin Mechtildispro utilitate fratrum existentium in Prucia" (zum Nutzen der auf derPrucia" wohnenden Brüder) geschenkte Patronat der Kirche in Brethbach (Waldbreitbach), in der Diözese Trier, und ver­zichtet auf etwaige Rechte an demselben.

9. Im Staatsarchiv zu Coblenz (unter Sayn) besteht folgende Urkunde: Die Burggrafen Friedrich und Arnold von Hammer­stein (als Graf von Hammerstein im Engersgau wird schon 1044 ein Graf Witekind genannt, und die Burggrafen von Hammerstein wurden später Vögte des abteilichen Hofes in Leutesdorf) sind gegenwärtig, als Erzbischof Konrad von Köln am 21. Juni 1261 eine Einigung zwischen der Gräfin Mechtildis von Sayn und Ludwig, dem Walpoden von der Neuerburg vermittelt:Ich Conrat von Godis genaden er- dischebischof van Colne dun kunt allen den, die diesen brief sulen sien, dat ich Mechtilde mine nichte, die wilen (ehedem) grevinne was zu Sevne, unde Lodewige den Walpoden van der Newirburch han bescheiden ande geuffent (beschieden und eröffnet) also, dat mine nichte deme Walpoden wider le sin burchlein (wieder belehne sein Burglehn), unde he sal sin ander lein van ire halden, alse he e (ehe) dede unde swur miner nichte unde hulde (huldigen), ire und ouch uns. Ouch zo virze (verzichte) der Walpode ze vorent (zuvor) des ovirsten husis zu der Neuwirburch, da he e inne wanede, unde darzu virze he allirhande vorderinge zu miner nichten wert; unde he sal sin burchlein virdinen zu der Newirburch ove (oder zu Wied) zu Wede, so willt he wilt. Comet ouch so, dat het bit imanne willet krigen (mit jemand in Fehde geraten), und dunket miner nichten, dat id ir ze na lige, sone sal he nit den van iren husen, noch bit nimanne sich begrifen (verbinden, ohne), sonder miner nichten wille unde orloff (Erlaubnis). Mar (vielmehr) ich sal un (ihn) halden op minen husen, so wes he ze rechte willet comen. Hi over was der greve van Seyne, der greve van Virnenburch, Gerlach min neve van Arenvels, Heinrich der voget van Hachenberg, Gerart van Rennenberg, Johan van Lonstein, Gerart van Landiscrone, Friderich unde Arnolt, di burchgraven van Hamirstein, Gerart van Bernsole, Cunze van Brische, Ludowich van der Newir­burch, bruder Harthmud, der commendur van Marpurch, Henne van Husen unde ander sine husgenoizen. Da was auch Agnes, die vrouwe

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