ileichnamsfest im Jahre 1264 in der ganzen katholischen Christenheit eingeführt wurde, ein Herzensbedürfnis, der in weitesten deutschen Kreisen hochgeachteten Gräfin seine Hochachtung und Zufriedenheit .als Stellvertreter Christi auszudrücken.

Gleichzeitig bestätigte Erzbischof Engelbert II. der Gräfin in einer deutschen Urkunde sein Einverständnis zu vorstehender Schenkung, worin es u. a. heißt:Die selve Gravinne behaldit zu ierme Live die Nuweberg inde Breytbach dat Kierspel mit alle deme, dat darzu :gehoirt." (Reck S. 75.)

Graf Heinrich III. und Gräfin Mechtildis von Sayn. .(Originale in der Abtei Marienstatt, Westerwald.)

Die päpstliche Urkunde vom Jahre 1263 bestätigte ebenfalls diese Schenkung. Sie gibt das eben Berichtete alles wieder. Sie lautet:

Urbanus IV. Dilecte in Christo filiae nobili mulieri Methildi viduae quondam Comitissae Seynensi Trevir. dioec. salutem etc. Lecta coram nobis tuae devotionis petitio continebat, quod tu pietatis in- tuitu de Weda, de Windecke, etc. de Sechtene villas, ad te spectantia cum vasallis, fidelibus, ministerialibus hominibus, tuis servis, pratis wiltbannis nemoribus ceterisque suis attinentiis, recognovisti. Te a bone memoriae Col. Archiep. et Eccls. Col. in feodum retinere ac jus, quod habebas in eisdem castris et villis necnon in novo Castro sito in parochia Breybach super Widam, et villa de Breytbach cum 126