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Luxemburg, Limburg uud der Pfalz gelegen, nebst den Herrschaften Saarwallingen, Pütlingen, Rollingen, Morchingen, Helflingen, Voimhut und das Erbmarschall-Amt des Herzogthums Luxemburg uud die Grafschaft Chyni an das Haus Wied-Runkel.
Der Fürst Karl Ludwig Friedrich Alexander verlor nach dem Lüncviller Reichsfriedensschluß <l« ittM die obengenanuten Besitzungen jenseits des Rheins uud ward dafür nach dem Reichsdevuta- tions-Hauptschluß vom 35. Februar 1803 durch die bis dahin kölnischen Aemter Altenwied und Neueuburg, mit der Kellnerei Villmar und verschiedenen Zehnten entschädigt.
Betrachtet man nun, abgesehen von den eben erwähnten vorhin kölnischen Aemtern naher die Vestandtheile der Grafschaft Wied-Runkel, wie sich solche nach und nach gebildet haben, und noch bestehen, so gehören dahin:
^. Die Herrschaft oder das Amt Dierdorf, welches folgende sieben Kirchspiele enthält: t. das Kirchspiel Dierdorf, bestehend aus der
Stadt Dierdorf, Vrückrachdorf, Giershofen
und Wienau;
2. das Kirchspiel Freirachdorf, bestehend aus Freirachdorf, Wicdischhausen, Elgert und Hilgcrt;
3. das Kirchspiel Niederwambach, bestehend aus Niederwambach, Steimel, Scnsebach, Udert, Rochenbach, Neizert, Rahert, Niederbrubach, Breybach, Sahen, Ascheid, Albertshofen und Lehrbach;
