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Müller sah sich genötigt, dem Kölner Aufseher einen Beule- nnteil zu versprechen, damit er deren überfahrt im Aachen erlaubte. 2hr Stelldichein hatten die «Räuber in Opladen? von hier ging's nach Langenfeld, wo der mit GeldpaKeten beladene Postwagen während der Nacht vor einem Wirts- Hause bewacht wurde. Die Kölner Jungen erweisen sich auch als Feiglinge und müssen schließlich durch vorgehaltene Pistolen weiter getrieben weiden. Trotzdem gelingt der Aberfall, werden im Ganzen 50 NNO Fr., deren Begleitscheine auf Elberfeld und Barmen lauten, erbeutet und unter Auf- slcht der Veteranen von den 3ungen weggeschleppt. Bei Hitdorf fand die Verteilung statt. Auf einem Bettuch wur- den die aufgeschnittenen Säcke entleert und das Geld mit dem Hute zugemessen. Fetzer erhielt 17NN holl. Gulden, das geringste Bandenmltglied wenigstens 80 Louisd'ors. Dl« meisten vergruben den größten Teil ihrer Beute am Nhein- ufer. Fetzer fehle im Nachen über, ließ sich von einem Milchmädchen das Geld nach Köln tragen und fuhr am nächsten Tage mit der ganzen Beute fidel per Extrapost nach Neuwied zurück.
3m Jahre 18M verübte die Neuwieder Bande, die von Tag Zu Tag neuen Zulauf erhielt, ein.e ungeheuere Menge von Einbruchsdiebstllhlen, so in Sasferhof bei Burschcid, in Derfchlag bei Gummersbach, in Äaisbach bei Miesbaden, in Wald bei Solingen, Andernach, Hemmerden bei Greven- broich, Nheinbrohl, Fahr, Oberwinler, Breiten«« bei Valien, dar, Beuel, Breifig, Hillscheid bei Vallendar. Immer nur galt es der Erbeutung großer Summen, über deren Vor- handensein man genau unterrichtet war, von Beträgen, die
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