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den Weg, um in Hamburg «in neues Geschäft aufzumachen. 3n Wetzlar trafen sie jedoch ihre Weiber, die ihnen na<l> geeilt waren und sie beschworen, doch nach Neuwied zurück- Zukehren, wo eben eine Anzahl der aus Wesel entspinn- genen Genossen wieder angelangt sei und sehnsüchtig ihres Erscheinens harre. Sie taten also, stahlen Kurz darauf an der Spitze der Neuwieder dem Pfarrer in Hundsangen 3(M Fr., machten eine Expedition auf den Westerwald, bei der aber Fetzer von den Bauern halbtot geschlagen wurde und ver- anstaltelen dann mit etwa 4l> Mann einen erfolgreichen län- geren Naubzug in die Gegend von Wetzlar und Kassel. Fctzer galt in dieser Feit als das unumstritten geistige Oberhaupt der Neuwieder Bande, nachdem fein Vorbild und Lehrmeislei Picard sich mit einigen Meersenern der allen Schule in Essen niedergelassen hatte, wo er ein vor- Zügliches MirKungsfeld und in Gestalt eines Wachtmeisters einen ähnlichen beamteten «stillen Teilhaber", wie ihn die Räuber in Neuwied desaßen, gefunden hatte.

Ter Hauptschlag, den Fetzer noch in Gemeinschaft mit Müller ausführen Konnte, war die Beraubung des Köln- Elberfelder Postwagens bei Langenfeld. Herz Hommrich hatte die Kundschaft von der schönen Gelegenheit nach Neu- wied gebracht, worauf sich Müller eine Anzahl nötiger Iun- gen aus seinem Mainzer Bekanntenkreis zu Afrom in der Gasse zu Deuh verschrieb. Doch diese Mainzer Juden er- wiesen sich als zu feige, die beiden Ehefs mußten den An- schlag hinausschieben und neue Jungen in Köln anwerben. Im entscheidenden Augenblick wurden diese Kumpane aber wegen mangelnder Pässe nicht über den Nhein gelassen, und