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Seiten eilten bewaffnete und erbitterte Bauern herbei. Die Bande muß, retlrieren unter stetigen« Feuern nach allen Sei- len. Weyers verfehlt beim Hin- und Herziehen und Kamp- fen auf Waldwegen die Nückzugstraße und schlägt irrtüm- licherweise die Aichtung nach Tillenburg ein. Die Verfol- ger werden immer zahlreicher, denn Netter sprengen von Ort zu Ort, um die Dörfler auch im Nucken der fliehenden Bande aufzubieten. So werden die Aäuber schließlich im Walde von 'mehr als tausend Bauern umringt, nach zwei- siündigcm verzweifeltem Gefechte gefangen genommen und nach Dillenburg gebracht. Nach Wesel überführt, verur- teilte man sie sämtlich zu lebenslänglicher Festungshaft, und das Rheinland wäre von einer großen Plage mit einem Schlage befreit gewesen, wenn die Aäuber nicht zum groß- ten Teil aus der Festung Wesel ausgebrochen oder auf dem Transportweg nach Sibirien entsprungen wären. Die De- porlation nach Sibirien geschah damals auf Grund eines zwischen der preußischen und der russischen Negierung abge- schlossenen Vertrages.

Die Tätigkeit der Neuwieder Zentrale erfuhr natürlich durch das Daadener Mißgeschick vorübergehend eine emp- findliche Störung, doch arbeitete Fetzer unverdrossen wei- ler und stahl u. a. französischen Zollbeamten in Ieimers- heim a .d. Ahr 58 Pfund beschlagnahmten Silbers. Iu fei- ner Bande gesellte sich noch eine neue Kapazität, ein ge- wisser Johann Müller, der bis dahin sich im Elsaß betätigt hatte und auch zur Übersiedlung auf das rechte Nheinufer gezwungen worden war. Mit Müller arbeitete er in der Wiesbadener Gegend und machte sich dann mit ihm auf