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Jenen Iennis ans Aachen und Clemens aus Köln hatten sie unterwegs aufgenommen. Herr Moses Abraham, ein Urbrabanter, ein würdiges, greises Haupt, rollte im eigenen Wagen direkt von Amsterdam nach Neuwied («Glldolef" in der Sprache der Gauner).

Adolf Weyers erschien in stattlicher Gewandung und mit einer neiderregenden Maitresse auf dem Familien- und Ge- fchäftstage und berichtete eingehend über die Daadener Ver- Hältnisse. Er war vom Erfolg der Ez>editwn überzeugt, schil- derte aber auch die Siegelländer Bauern als mutige Wild- schützen, die den Teufel nicht fürchteten und denen man wahrscheinlich eine förmliche Bataille liefern müsse. So wurde denn die Expedition besonders stark ausgerüstet. Die Hauptmacht der Räuber machte sich in Kleinen Trupps von 23 zu Fuß auf den vierzehnstündigen Weg und zu dem bestimmten Aendezvousplatz in der Nähe Daodens. Andere fuhren ein Tag später per Wagen ab. Fetzer führte den ersten Trupp, muhte aber Krankheitshalber unterwegs vom Welteimarsch Abstand nehmen. 2n gewohnter Weise Kne- belte man auf dem letzten Wege vor Daaden jeden Eingc- borenen, dem man in der dunklen Nacht begegnete. Nach dem Verkeilen des Schlüsselloches der Kirchentür und dem Unschädlichmachen der Nachtwächter setzte man den Nenn- bäum an. Iu ihrem Unheile irrten sich aber die Näuber hinsichtlich des Gebäudes. In dew angegriffenen Hause fan- den sie erbitterten Widerstand, der erst nach längerem Ge- fechte überwunden werden Konnte. Durch das Schießen war unterdessen der ganze Ort alarmiert worden, in den benach- harten Dörfern läuteten die Sturmglocken, und von allen