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Neußer Fürth, w« Fctzer vorübergehend operierte. Dann beschlossen sie auf Veranlassung von Belz, ihr neues Domi- Zil durch eine große Tat einzuweihen.
Ein, reicher Neuwieder Bankier namens Brück- mann hatte während der Kriegsstürme sein bares Geld Zu seinem Schwiegervater Akts in Daaden a. d. Sieg geflüchtet. Diese Schatze beschlossen die Näuber auszu- heben. Zunächst hielt man eine Borbesprechung mit Fetzer ad, der noch immer durch einige unerledigte llnternehmun- gen an die Neußer Fürth gefesselt war. Fetzer war Feuer und Flamme für die Expedition, deren WaghalsigKeil feine tollkühne Natur befonders reizte. Man beschloß also, das Stücklein zu wagen, schickte Adolf Meyers nach Daaden, um die wochenlangen Borbereitungs- und ErKundungsarbei- ten zu leisten und Damian Hesse! nach Meersen, um die letzten, dort noch von zarten Fesseln zurückgehaltenen Be- leranen zu dem großen Schlag und zunächst nach Neuwied einzuladen. 3n Neuwied fand dann eine große Konferenz statt, die größte NauderKonferenz der damaligen Zeit, die leider nicht im Bilde verewigt worden ist. Die gebotenen Figuren waren jedenfalls eines allniederländischen Meisters würdig und weit origineller gewesen, als so manches heute dem lieben Publikum gebotene Bild satter, protziger, zeitge- nössischer Spitzbuben und Schieber. Iu Pferd, per Extrapost, lm eigenen Wagen oder auch per pec!« apoztulorum trafen die Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter der Firma Moses iün stillen Herrenhuterstädtchen ein. 3n noblen Ehai- sen Kamen direkt von Meersen die Herrn Kerumllch, Salo- mon Bacharach, Salomon Lem, Salomon Schonat an. Die
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