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sein. So zogen Spitzbuben und Ihre Helfer balü zahlreich In das junge Gemeinwesen. Einzelne der Polizeiorgane gingen sogar dazu über, den Räubern Schutz und Beihilfe in der Art der Meersener zu gewähren. Ein gewisser D..., der im Dienste des Fürsten stand, war Zechbruder der Aäuber,

ein Wachtmeister namens E.....staltete aus Wesel ge-

flüchtete, von den preußischen Behörden steckbrieflich oer- folgte Gauner mit neuen Pässen aus und wußte die Bande über die meisten Maßregeln der Polizei auf dem Laufen- den Zu halten. Die 3udenherberge, das Zaus eines gewissen Belz, eines Wirtes, genannt der Franzose, das Haus einer Frau Baums, eines gewissen Christian und noch verschiedene andere Gebäude boten der Räuberbande Quartier und Asyl. Die Hauptniederlassung war bei Belz, hier logierten oft 111 bis 12 Mann wochenlang. 3m Oberstock des Hauses war zwischen zwei Wänden ein ganzes Arsenal von Flinten, Pistolen und sonstigem Handwerkszeug aufgespeichert. Der Wirt besorgte die Korrespondenz zwischen Chefs und Ve- teranen, verfertigte in seinen Musestunüen Patronen, Wachslichter und Knebelstücke, Kurzum, er war der aufmerk- same und rührige Räuberbaas, der natürlich bei jedem Raube einen netten Beuteanleil erhielt. Mancherlei Gelichter nie- ieren Grabes verkehrte fchon länger in seiner Schenke, und diese war in ihren Werten schon 179? von Meyers aus Meersen entdeckt worden, der bamals auf der Suche nach neuen geschäftlichen Berbinbungen i»en Mittelrhein per Extrapost bereiste. Die Meersener machten nach Ankunft ihrer Hauptmasse von Neuwied aus zunächst einmal einige Kleinere geschäftliche Ausflug« nach Kreuznach und zur