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Keils Nachforschungen in Eckenderoth brachten Keine greif- baren Ergebnisse, da die alten Füchse, die sich nach Heck» manns und Fetzers Geständnissen erkannt wußten, weiter nach Süden gezogen waren. Sie erkoren für eine Zeit lang den Spessart Zu ihrem Operationsgebiet, und Hauff's Mär- chensammlung, «Das Wirtshaus im Spessart" bringt noch Erinnerungen an ihre dortige Tätigkeit. Adolf Weyers und Salomon Bacharach lebten eine Weile in der Essener Ge- gend, wurden aber aufgegriffen und mit anderem Gesindel in die Gegend von AertschinsK deportiert. Picard erschien aus Schwaben noch einmal am Niederrhein, prächtig ge- Kleidet, mit goldenen Uhren und Brillantringen. Keil war ihm auf «der Spur, als er auf der Neise in seine brabanler Heimat auf dem Seilgraben in Aachen logierte. Aber seine Matznahmen, ihn zu fassen, scheiterten an der Schlauheit des alten Fuchses. Aber sein späteres Leben fehlen alle Nach- richten. Wahrscheinlich hat er als nobler Grandseigneur irgendwo fein Leben beschlossen. Jedenfalls war nach Heck- manns und Fetzers Tod das Rheinland so ziemlich von den niederländischen Banden gesäubert, wenn auch völlig befrie- digende Sicherheitsverhältnisse erst nach Schlusz der ganzen Kriegerischen Periode, also nach 1815, eintraten.
Im Jahre 18U4 berechnete Keil die Zahl der von den niederländischen Banden Insgesamt in seinem Bezirk ausge- führten größeren Einbruchsdiebstähle auf etwa 300.
Geraubt wurden ungefähr 3^ Mill. Fr.
Aäuber, d. h. Veteranen gab es 205
Juden waren darunter 112
