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aus noch immer zu retten hoffte. So wäre er in Mainz bei- nahe aus dem vierten Stock des festen Holzturmes ent- wichen. 3n Eoblenz fehlte nicht viel, fo wäre er den ihn de- gleitenden Gendarmen durchgegangen und selbst in Köln war er nahe daran, seine Freiheit Zurückzugewinnen. Nur durch verdoppelte, unaufhörliche Wachsamkeit Konnte man sich des schlauen Fuchses versichern.
Zu Keil faßte er bald Vertrauen und gestand ihm nach und nach alle seine Raubtaten, d. h. soweit sie ihm überhaupt noch einfielen. 187 Einbrüche brachte er schließlich noch zu- samünen,- jeden erledigten und eingestandenen vermerkte er durch einen Strich auf der Wand seiner Zelle. Um sich mit dem Gedanken an sein Ende vertraut zu machen, schmückte er sein GeMngnisheim mit einer Zeichnung der Guillotine. Beispiellos waren die Ruhe und der Humor, den er bei den am l?. Februar 1803 beginnenden Gerichtsverhandlungen entwickelte. Ruhig aß, und trank er weiter nach VerKündi- gung des Todesurteils. Vor seiner Hinrichtung dankte er Keil für bewiesenes Wohlwollen, äußerte dem ihn beglei- tenden Geistlichen seine Freude über die vielen zusammen- gestrVmlen Menschen, sprang, um nochmals einen Wien Sprung zu tun, in einem Satz vom Karren zur Erde, trabte öle Treppe zum Schaffot hinauf, besah sich das Messer, lieh es einigemal probeweise fallen und starb als Held.
Feher war der letzte Räuber, der in Köln das Schaffot bestieg. Eine neue Organisation des 3ustizwesens brachte das Kliminalgericht mit seinen blutigen Schanspielen nach Aachen. H
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