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welchen sie das Erz aus den unerschöpflichen Gruben her­vorholten, ließen sie Räder uon schicrem Vrodteig machen, um zu zeige», daß sie nach dieser edlen Gottesgabe nicht mehr zu fragen brauchten. Da erschien eines Tages ein Vögelein im Innern des Berges, das stimmte einen so wehmüthigen nnd Nagenden Gesang au, daß es Jedem hätte das Herz zerreißen müssen, falls er nicht so ucrstockt gewe­sen wäre, wie die Bewohner des Esclsbergcs, Diese ach­teten aber nicht darauf, uud trieben ihre lustige Lebensweise fort. Als aber das Vöglein zum dritten Mal erschien, und Niemand da war, der feinem Pfeifen Gehör schenkte, da lhllt es endlich seinen Mund auf und sang ein Lied, das wie Sturmwind durch den weiten Saal rauschte uud der Menschen Gebein erschütterte; es sang aber so:

Seit die Leute dem Gold nachlaufen, Läßt kein Vater sein Kind mehr taufen, Kein Hirte bleibt bei seiner Kuh Eselsberg, falle zu!"

Kaum hatte das Vöglein sein Lied beendet, als ein donuerähnlichcr Krach entstand und der ganze große Saal mit seinen verzweifelnden Insassen und den aufgelagerten Schätzen in den Grund fuhr.

Noch zur heutigen Stunde sucht mancher Umwohner nach den verschwundenen Schätzen, die in der Tiefe des Esclsbergcs rnhcn sollen; doch keinem gelang es, den rich­tigen Eingang zu den uerschlosscncn Räumen zn finden.

E N D E.