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ses Buches ist 1536 geschrieben; einzelne Partien sind später nachgetragen. Die Handschrift ist eine saubere, leicht lesbare und sehr correct; leider! hat eine, der Tinte eigne Schärfe an vielen Orten das Papier gänzlich zerfressen, und ganze Blätter beschädigt.
14. Diplomatarium abbatiae montis s. Disibodi, beruht in Darmstadt: Fol. Pergam., 114 BL, vorzügliche Handschrift aus dem XIV. Jahrhundert.
15. Copialbuch verschiedener Briefschaften, das Amt Gleiberg und Hüttenberg betr., Fol. Pap., 77 Urkunden von 1129-1578; lauter zusammengestöppelte, einzelne Blätter ohne Ordnung und von verschiedenster Handschrift.
16. Diplomatar der Abtei Wadgassen, Gross Fol. Pap., 98 Bl., mit 439 Urkunden von 1110—1581. Die ursprüngliche, sehr saubere und cor- recte Handschrift ist aus dem XIV. Saec.: aber durch dazwischen geschrie- hene neuere Sachen sehr entstellt, überdiess so zerrissen und geflickt, dass der Gebrauch sehr erschwert ist.
17. Diplomatar der Abtei s. Matheis bei Trier. Fol. Pap., 321 Bl., mit 385 Urkunden von 924—1686. Aus dem Ende des XVII. Jahrhunderts stammend, ist jede Abschrift notariell beglaubigt, ohne jedoch für die älteste Zeit zuverlässig zu sein. Der Band ist durch Nässe sehr beschädigt.
18. Das llomersdorfer Manuscript, betitelt: Bullarium vere pretiosum et antiquum, scriptum a dorn. Conr. Winter, professo canonico presbitero monasterii in R., a. 1330, in 8o., Berg., 170 BL, enthält eine Reihe von Bruchstücken selbstständig gewesener Handschriften vom XII — XIV. Saec. von grosser Wichtigkeit, aber ohno directen Bezug auf das Kloster. Hier kommt nur in Betracht eine Sammlung dor ältesten Privilegien des Erzstifts Trier von 314—1139, Bl. 77-114, in der Mitte des XII. Jahrhunderts höchst sauber und sehr correct geschrieben.
19. Diplomatar des Klosters Himmerode, das Bullarium genannt; Fol. Pap., 44 Bl. mit 97 der wichtigsten Urkunden von 1138—1440; Handschrift aus dem XVII. Jahrhundert; sehr sorgfältig und genau.
20. Ausser diessen altern und neuern Urkundenbüchern wurden auch eine bedeutende Sammlung einzelner Abschriften aus verschiedenster Zeit, von der mannichfaltigsten Hand, und von mehr oder weniger Genauigkeit zugezogen, und da, wo keine andere Quelle zu erreichen war, in Gebrauch genommen; viele von ihnen, nicht die besten, sind notariell beglaubigt; eine Verantwortlichkeit für ihre Treue kann und will der Herausgeber nicht übernehmen. Diejenigen, welche sich bereits gedruckt finden, sind mit dem Abdruck verglichen, und ganz offenbare Unrichtigkeiten verbessert worden. Die dem Bande angehängten, mühsam gearbeiteten Register, ohne welche jedes Urkundcnbuch nur halb fertig bleibt, bedürfen noch einiger
