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baute Pfarrkirche, seit Anfang des vorigen Jahrhunderts in eine Schule verwandelt. Beilstein hatte bereits im lö. Jahrhundert eine für die damalige Zeit gediegene Schule, an welcher der berühmte Petrus Mösellanus seine erste Ausbildung erhalten hat. Es war dieser Petrus Mösellanus, eigentlich Peter Schade, der Sohn eines Winzers aus Bruttig (Proteg), der als ausgezeichneter Philologe und Professor der lateinischen und griechischen Sprache zu Leipzig am K). April 1524 verstarb. woselbst er auch in der St. Nicolaikirche seine Ruhestätte fand. „Er zeichnete sich auf der Schule zu Beilstein durch Lernbegierde und regen Fleiss aus," Zur Zeit der Karmeliten hatte Beilstein eine Winterschule, deren Lehrer die Patres selber waren. Das Schullokal befand sich damals im alten Kloster, dem jetzigen Wirtszimmer des Gasthauses Hermes. Bei der Uebcrsiedelung der Patres in das neue Kloster wurde auch das Schullokal dorthin verlegt. Als dann Bürgermeister Kläser das Kloster ankaufte, verlegte man die Schule, die jetzt weltliche Lehrer erhielt, wieder in das alte Kloster, das damalige Amtshaus, von da, als das Amtshaus in Privathände überging, in ein auf der nördlichen Seite des Dorfes gelegenes Haus, das jetzt Philipp Koppel bewohnt: von hier siedelte dann Lehrer Metzger in die zur Schule umgewandelte alte Pfarrkirche über. Aus der Reihe der weltlichen Lehrer verdienen besondere Erwähnung Kölzer, ein geborener Beilsteiner, Wagner, dessen Vater zu Schi ebenfalls Lehrer und im Nebenamt — Schecrcnschleifer war. Joseph Prcking. ein geborener Westphale. der Medizin studiert und diese auch später häufig praktiziert hatte, später dann, als der Engländer Greffin Toner in Mescnich eine Bierbrauerei angelegt hatte, wegen seiner Kenntnis der lateinischen und englischen Sprache. sein in- tiemster Freund geworden war. und Joseph Schmidt.
