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Zwischen diesem 3. und 4. Thore fanden sich auch in der gräflichen Zeit die sog. 3 Zwangs- oder Bann-Mühlen, auf welchen Ellenz. Pollersdorf und Beilstein ihre Früchte aufschütten und die Molter an die Grafen abliefern mussten. Die unterste wurde 18S7. weil sie dem Einsturz drohte, von Gertrud Hoffmann umgebaut eine Innenthüre trägt die Jahreszahl 1641, die Hausthürc die Zahl 1726. ebenso wurde die zweite verändert, die oberste aber ist ganz verschwunden, nicht aber die heitere Anek­dote, die sich an eben diese Mühle anknüpft und die ich zum Ergötzen des Eesers hier mitheilen möchte. ,. Der die oberste Mühle bewohnende Müller klagte dem Grafen, dass er den weitesten Weg zur Mosel habe, und bat seinen Gebieter, ihm einen Esel anzuschaffen, der imstande wäre. Mehl und Früchte zwischen Beilstein und Ellenz zu transportieren. Der Graf willfahrte dem Müller, kaufte einen Esel, der in Beilstein den gräflichen Beamten beigezählt und deshalb überall mit Respekt behandelt wurde. In der Mühle mit den Mehlsäckcn behangen ging der Esel nach der Mosel in die Ponte, und übergesetzt wanderte er nach Ellenz. wo der Bäcker ihm die Last abnahm, mit neuen Fruchtsäcken ihn belud und mit einem Stück Brod gestärkt ihn auf demselben Wege in seine Heimat zurückschickte. An der Mosel angekommen, brauchte der Esel nie lange zu warten nur ein einziges Mal. Er war wieder mit Mehl beladen von der Mühle nach der Mosel gegangen, musste aber schon an dem damaligen Stadtthor Halt machen, weil eine grosse Menschenmenge den ganzen Platz zwischen dem Thore und der Mosel besetzt hielt. Der Churfürst Clemens Wenzeslaus nämlich war auf seinem höchst prunkvoll eingerichteten Schiffe die Mosel heruntergekommen und hatte vor Bcilstein angelegt. wo neben den Karmelitenpatres die gräflichen Beamten unter Führung des Amt-