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nen Bezirke einigermaßen von den räuberischen Gesellen frei zu hallen.

Um der allgemeinen Anarchie zu steuern, ließ die Ae- gierung eine Aational-Gendarmerie für die vier linksrhei- Nischen Departements durch den General Wirion und damit eine planmäßige Verfolgung des räuberischen Gesindels organisieren. Es gelang dann auch einem Leutnant mit zwei Gendarmen, Lchinderhannes in Schneppenbach aufzuheben und in Simmern in ein unterirdisches Gefängnis zu bringen. Allein dies Verließ erwies sich als undicht. Schinderhannes idurchschnilt mit einem heimlich ihni zugesteckten Messer die Bretter des Überbaues, erkletterte ein hochgelegenes Fen- st«r und sprang in den Graben. Mit einem verrenkten Beine erschien er nach zwei Tagen, mühsam humpelnd bei seinem Freunde Engel in Comschied. Sobald er geheilt war, versammelte er wieder alle seine Getreuen und warf sich, da der Pferdediedstahl des mittlerweile eingetretenen Frie- dens wegen sich als allzu mühsam und unrentabel erwies, ausschließlich auf Straßenraub und Einbruchdiebslähle in einzeln gelegenen Mühlen und Höfen. 53 derartige Ber- brechen legte später das Mainzer Tribunal der Berurtei- lung des Ää'ubers und seiner Genossen zu Grunde. Haupt- Helden der Bande waren in dieser Blütezeit ihres Wirkens ein österreichischer Husar namens Schmitt, Brenzel, ein um- herziehender Musikant, Vellheimer, ein überaus Kühner Bursche aus Sonnschied, Heidens, ein IunderKrämer aus Nödelhausen, Peter Pelri, der Sohn des «schwarzen Peter", Theodor Müller, ein Pächter auf dem Marienporter Hof, der Haupthehler der Bande, Christian Neinhard, ein Bim-

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