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Schutze dieser einflußreichen Persönlichkeit, an welche «man stets einen ansehnlichen Tribut vom Raube abführte, gedieh das Räuberhandwerk bald prächtig. Versehen mit den aller- besten amtlichen Legitimationen zogen die Brabanter Bete- ranen mit ihren Limburger Jungen in die umliegenden Lande und schleppten große Beute in ihren Malepartus Meersen zusammen.

Im Jahre 1796 begann ihre Tätigkeit in der Gegend von OdenKirchen und Erkelenz. In der Nacht vom 29. bis 3l). August erschienen sie in einer Stärke von zirka 49 Mann, darunter bereits der später so berüchtigte Damian Hessel, gen. das Studenlchen, der nach 1804 auch in Schwaben eine eigene Räuberfirma gründete, in Hückelhoven vor dem Hause eines Herrn Blanke. Unter dem üblichen Geschrei, den Rufen .Commcmdanl, avenez, retirez" zogen fie heran, rannten die Haustür ein, wurden aber durch beherzten Mi- verstand der Hausbewohner zurückgetrieben. Minder glück- lich waren einige Zeit darauf die Familien Quack in Schaan und Beutzen in Hackhausen. In dem Hause der ersteren Familie raubten sie alle Wertsachen und mißhandelten die gefesselte Hausfrau derart durch Fußtritte, daß sie den Geist aufgab. Bei Veußen erbeuteten sie 6999 Franken. Anfang l797 dehnten die Meersener ihre Züge bis Düsseldorf aus und Kamen hierbei in Berührung mit der sog. Krefelder Bande, einem Spitzbuben-Konsortium, das sich selbständig gebildet halte, aber durch die Brabanter oder Meersener erst höheren Schwung erhielt. Auf der rechten Rheinseite spukte schon feit 1794 eine im Bergischen tMmatberechtigte Bande, die ein gewisser HeKmann, ein rauher, Hraflooller