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Mensch und späterer gefurchterer Raubmörder führte. Auch diese bergischen Äitter des Stegreifes wurden von der Fa» milie Moses in die Geheimnisse der höheren Grade eingeweiht. 3n Gemeinschaft mit einigen Krefeldern und Heck» mann verübten dann auch die Meersener den an mancher Beziehung merkwürdigen Aaub bei dem lutherischen Pastor Pithan in Mülheim a. d. Ruhr am 20. April 1797.
Nachdem Bosbeck und Heckmann die Gelegenheil ausge- Kundschaftet, zogen die Näubcr, elf Mann stark, mit vier Jungen, französischen Marodeuren, nach Auhrort und sicher- ten sich zunächst für den Rückzug einen Nachen am Ruhr- ufer. Nachdem ein Nachtwächter gefangen und gefesselt bei Seite geschleppt war, trat der Sturmbock in Tätigkeit. Aber die feste Tür will nicht weichen und der mutige Pastor feuert aus deün Fenster dergestalt in den Näuberhcmfen, daß dieser den Sturmbock fallen lassen muß. ,,/^>. w lai« teu. M3I5 tu n'6cli2ppeiÄ5 cle N05 MÄinz!" schreit man dem Pastor zu, der aber Kaltblütig einen weiteren Näubcr außer Gefecht setzt. Mit öer Winde wird schließlich ein Loch in die Tür gebrochen, durch das Feher als erster hineinschlüpft. Die Dienstboten werden geknebelt, obwohl der Pastor weiter die Treppe hinunter feuert, bis sein Puloervorrat Zu Ende ist. Eine Tür nach der anderen wird durch Winde und Aalken erbrochen; von Zimmer zu Zimmer folgt »man dem Ehepaar, das durch's Sprachrohr aus den Fenslern um Hilfe ruft. Schließlich gelingt es den Gehetzten, eine Hintertür zum Garten zu gewinnen, doch wird der Pfarrer beim übersteigen des Zaunes gefaßt und unter Drohungen ins Haus zurückgeschleppt. Als er den Schlüssel zu den
