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Frauweiler auf Kuhlenhoff, bei der Gräfin Efferen Reers- donk im Vurghaus zu Forst, in Brei! bei Gladbach, wo sie durch Foltern aller Art 80W Liores herauspreßten.
Drei Tage nach dem letzten Einbruch Kehrten sie im Lämmchen zu Erkelenz ein. Dem Ortskommandanten Pe- trache von den 6. Ehafs. erschien die Gesellschaft verdächtig. Er lief) sie verhaften. Alle hatten die schönsten Pässe aus Meer- sen, trotzdem hielt man sie in Haft, weil man weitere ver- dächtige Personen, die in Erkelenz nach den Verhafteten frugen, festnehmen Konnte. Von Mcerscn erschienen jetzt einige Weiber mit den glänzendsten Zeugnissen der dortigen Ortsbchörde. Als man trotz aller dieser Mittel die ver- dächtigen Reisenden nicht frei ließ, sannen diese auf andere Wege, überlisteten und überrumpelten ihre Wächter und Konnten wieder auf neue Taten ausgehen. 3n derselben Woche noch beraubten sie den Ackerer Hansen in Birgden um 5W Thlr., drei Tage später den Kaufmann van Kreuch- len in Havert. Eine Reihe weiterer verwegener Einbrüche folgte, deren Erträgnisse man durch einen neuen Genossen, den Aachener Polizeisergeanten Iennis, bergen oder an den Mann bringen ließ. 1798 im Februar sehen wir die Meer- sener in Linz a. Rhein beim Kaufmann Meyer tätig, nicht lange Zeit danach geben sie eine Gastrolle in VünKirchen.
Ihre tollste Periode begann, als Picärd seine Freiheit zurückgewonnen und sich ihnen angeschlossen hatte. Unter dessen und Bosbecks Leitung wurde in rascher Folge eine Reihe erfolgreicher Unternehmungen ausgeführt, »die ihren Krönenden Abschluß fanden durch die Plünderung des Wechslers Acken in Euren. Afrom May, ein Amsterdamer,
