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ter den Holländern nlibmachte, verlor er den Gesckimack am Militärleben, er desertierte und widmete sich dem Hand- werk, dem sein Kollege Schinderhannes auch ursprünglich angehört halte, dem Abdeckergeweibe. Wegen einer ihm unangenehm gewordenen Liebschaft mit der Tochter seines Meisters, floh er und Kam in Straelen mit einigen Mitglle- dem der Krefclder Bande zusammen, die ihn zur Teilnahme an einem Kirchendiebslah! veranlaßle. Er verließ die Bande jetzt nicht mehr, avancierte rasch Zu ihrem Führer und ge- wann dann nach Ausführung einer Neihe von erfolgreichen Fügen von den Standorten Krefeld, Neuß, und Köln aus, wie vorerwähnt, innige Fühlung mit den Mccrsencrn, die ihn bald als einen Chef vom Genie eines Picard und Bosbeck und einen Führer von höchster Tollkühnheit und Berschla- genheit zu schätzen wußten. Jedenfalls war er einem Zeck- mann und Zessel weit überlegen und das größte Räuber- genie, das aus deutscher Nasse unter israelitischer Schulung damals aufwuchs. >

Vie Wahl Neuwieds zur Residenz der Niederländer war natürlich auch Keine zufällige. Ver Aufenthalt auf dem lin- Ken Nheinufer war schließlich allen NäuberKonsorlien zu 'ungemütlich geworden. Die Polizcigewalt, die dort früher einer Menge von einander unabhängiger und höchst lässig gewordener Personen anvertraut war, ging, wie früher schon gesagt, in die Hand einer einzigen, energischen Per- sönlichkeit über. Man Konnte also jetzt den Verbrechern, die sich im französischen Gebiet aufhielten, mit allgemein wirksamen Maßregeln zu Leibe gehen. Die vorzügliche fran- zösische Gendarmerie hielt ein wachsames Auge auf Vaga-