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des Sicgstusses nieder, in dessen Wäldern es eine Zeil lang selbstständig hanste.^ Doch schon hatte ein anderer mächtiger Völkerstamm, der kühne, heldenhafte Stamm der Maronen oder Sachsen seine Heimat!) an den nördlichen Ufer der Elbe verlassen, und, von der allgemeinen Wanderlust ergriffen, nach Süd und West die starken Arme ausgebreitet, Nnanfhaltfam drang ein ^weig desselben nach Süden vor, durchströmte, das heutige Westfalen, und dehnte sich bis über die User» der Sieg ans, wo es das Volk der Sigambern, dessen Name übrigens nicht, wie oft geschieht, oon dein Flusse Sieg hergeleitet werden darf, mit fich «erschmolz nud in dem Gesammtnamen der Sachsen aufgehen ließ.
Dieser heftige Anprall der Völker, dessen erschütternde Wirkungen bis an t ic Thorc des mächtigen Roms drangen, nnd der die eiserneu Fesseln, mit welchen es bisher die Völker nmarmt hielt, in Trümmer schlug, war nnr der Vorbote einer anderen, mächtigen Bewegung, die bald aus dem Südosten Enropa's, durch das Andrängen des asiatische!! Volkes, der Hunnen, veranlaßt, hervorging und unter dem Nuntien der allgemeine,! Völkerwanderung bekannt in. Die Folge hiervon war eine allgemeine Auflösung des römischen Weltreiches, das de» Händen der fremden Krieger M- Vente anheimfiel und erst unter Karl dein frosten, ^tönig der Frauken, nin das Jahr 809 eine neue christlich- germanische Gestaltung erhalten sollte.
Das Weltreich Karls des Großen erstreckte sich vom nördlichen Fcstlande bis tief in das setzige Italien hinein, und von den Ufern des Ebro bis , in das Her; Teutschlands, Schon beugten sich die meisten Stämme des letzleren unter seine Votmäßigkeit, nnr das Volk der Sachse» setzte ihm einen beharrl-chcn Widerstand entgegen, »nler der Führung seines Helden Wittekind, Ein oreiuuddreißig jähriger Vcr- uichtungskamvf begann; er endigte damit, daß die Sachse» endlich seine Herrschaft anerkannten und mit ihrem Führer die Taufe empfingen (803), Ob der Strahl des Eoan- geliums schon früher in die dunklen Wälder unserer Gegend
