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Handel und Industrie hob sich, und der natürliche Neich- lhnm der Berge au Metall und Erz schaffte vielfach einen soliden Wohlstand. Was wir hente als ein nothwcn- digcs Bedürfnis; erkennen, die Eisenbahn, war uoch lange Jahre ein ungelöstes Problein, und selbst mit den Straßen und Wegen muß es recht schlecht beschaffen gewcfcn sein.

Als älteste der Straßen ist zu erwähnen der durch- führcude Theil der alteu Kaiscrstraße uon Gielroth bis Kirch- cib, ausgebaut gleich nach den Zeiten des spanischen Erb- folgetriegcs, 1701 u. f. f. Als Verbindungsstraße des Osten mit dem Westen Deutschlands, den Niederlanden :c., war sie ehedem von großer Bedeutung. Noch im Jahre 1850 wurde sie täglich von, einem vierspännigen Postwagen besahreu, der die Strecke von Köln nach Frautfurt zurück­zulegen hatte. Damals hatte die Sieg noch wenig Brücken, was für den Frachtverkehr fehr hemmend war.

Im Nolhjahre 1817 wnrdc durch Bcrwenduug einfluß­reicher Kreis-Eingesessener eine Meile Straßeustrccke von der Kirchener Siegbrücke durchs Asdorfthal bis Fischbacher­hütte iu Angriff genommen und in dem darauf folgeudeu Jahre vollendet, im Jahre 1832 aber über Frcudcnbcrg durchs Biggcthal bis Olpe zur Verbindung mit Berg und Mark weiter geführt,

Eiue aufbewahrte, de» Ausbau der AZdorfstraße bc- tresfeudc eigenhändige Königliche Zuschrift lautet wörtlich:

Den Baumwolleu-Fllbriklluten Gebrüder Jung mache Ich auf Ihre Vorstellung vom 3, d. M. hierdurch bekannt, daß Ich die Ausführung der Kunstwcge in den, von den Supplicentcn bemerkten Aemtern der Grafschaft Sann, ihrem Antrage gemäß angeordnet habe, und die betreffenden Regierungen uon dem Finanzministerium mit weiteren: Bc-