uumung.

25>

euu auch in Cochem und näch­st«' tlmqebuu^ Fuudc ans vormittelalterlicher, uameut^ lich römischer .^eit bisher noch nicht zu Taqe getreten sind, so ist es doch mit Hinblick auf die ältesten 3chreibuu,qe» des Ortsnamens: Cnchema <^',<», Cuhckeme, Chuckeme, Cnhckenie ^.».'», Chnchomo !«».'»!, Chochumo N»')!'., ^iuchema Il."><», Cuche^ uw 11.3!!, Cochema 11^ uud seitdem fast eoustaut Cnchme, Cochme, Cochem') sehr wahrscheinlich, da!« der Ort m den uralte» celtischenAnsiedeluugrn gehört, welche die tlmnrr bei ihrem ersten Erscheinen in unseren Genen- den bereits vorfanden.

Fast alle Ortsuameu au der Mosel, welche uicht erteuubar qermauische Ttaiuui^ uud Ableituuqssilbeu haben (uud deren a.icbt es uur wenige), also die Nameu Alcaua (Alkeu), Bremba (Bremm), Cara^ doua (Cardeu), Cloteuo (Clotteu), Cobruuo (Coberu),Edcgrei(Edi,qer),^alavia(^alwi,q), Coutrua, Coutravia lMoudorf), Voavia (^oef), iVl'odcua (:'.'cüdeu), Proteche (Brut- tig), Pumera (Pommeru), Trisa (Treis;), Belle (Fell), Wervis (Wirfus;) u. a. >u., uameutlich aber die mit deu qauz bestimmt

^) Cochci»!, ,^ochh>,'iui ist eine erst st'it dcm 17. ^»»lchund«!^ aufgctouchK', di,,' C'udsill'cach AnoK'M des nicdcrdciitschcu hrui, cui, um hochdeutsch N'iede»- gcdcudc Ucucrschuuc; od« »lißucrstüudcucÄtodcniistniüg.

eeltischen Aubäuquuqcu iaenm, maqus, duuuiu, tauu mau uiit um so größerer Sicherheit als mirrömischr Anlagen bezeich­nen, als sie bereits iu den ältesten Schrift stellern als Orte von ^elentnnq erwähnt werden uud uoch hente Fuudstätteu von römischen uud altchristlichcu Alterthiimeru sind.

Die poetischen Neisebeschreiber des ^vioselthals der labten römischen nnd ersten fränlischen .^eit: Ansonins, Bischof von Bordeaux, später Cousul uud Er^ie^ hör dos römische» Kaisers C'Natiau iu Trier (.">»;? u..'!?«), uud Veuantins Fortunatns, Bischof vou Poitiers und Freund des Bischofs Nieetius iu Trier (5)«'.^), schillern iu ihren aumuthi^u (Gedichten die '.vlosel alo ein reichbebautes Culturlaud, uiit vielen Ortschaften zu beiden Seiten dos Flusses, Schlössern und Tillen ans don mit Neben bepflanzten Uferberqen, reqem Bertehr uud vou einem ^olto beivohnt, N'elches der römifchen (5ultur trotz feiner barbarifchen Hertnnft uicht feindlich eut- qe>wn stand, sondern von ihr bereits Nntzeu gezogen hatte.

Die Herrschaft dor Römer au der Siosol dauerte eiu volles halbes Jahrtausend, nnd muß die Nähe einer so qrosteu nnd bedeuten­den Stadt wie Trier, welche, weuu auch voriibergeheud,eiumalHaupt-uttdResideuz-

12