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Oocheni nts Meichsgnt nnter den dentfchen Acrisern
1151 — 1294.
^ Has Gebiet, welche Cmuad III. mit
drr Durg Ce,chem ll.'»l als hrimiie-
ftllrurs Gut des ^falllnafrn UUlhrlm rinwg,
lvar nicht nnbedentend. (5s umfaßte außer der Stadt Cochem noch etwa .')<» ^?rt schaften der fpäteren knrtrierifcheu Aeuiter Cochem, .^aisersefch nur :>)cayeu, ferner das sogenannte Cröffer bleich mit der Ab tei Springirsbach und dem großeil Condel tvalde, welches letztere Gebiet als Reichs pfandschaft bis zur fran;ösifchen 'Icevolu tion Knrtrier und Tponheim s^,veibrücken) gemeinfchaftlich verblieb.
Das Reich gewann dnrch diefen Befitz einen festen Fnß an der Mittelmosel in der Mitte der Besitzungen der Crzbischöfe von Trier, der Pfalzgrafen und der übri^ gcu unzählige» kleineren Herren, die au der Mosel, in der Eifel nnd auf dem Huudsrückeu augesesseu wareu.
Bou Courad's III. großem Tohne Friedrich I. Barbarossa ist lein Cochem berührendes Faktum bekannt.
Kaiser Heinrich VI. bestätigte der 'Abtei Springirsbach II '.»."> feine Besitzungen nnd namentlich die Zollfreiheit in oastollu OoollLwa') nnd König Philipp dehnte
') Beyer, I. o. II. 172.
l^<»2 dieses Privilegium auf das gan^e Cr^stift Trier aus, wenigstens für die neu zu Cochem eingeführten Tarifsätze, fo daß alfo die Trierifchen Ilnterthanen nur den alten .^oll;u entrichten hatten. (Iwm :><! >»ctiti"»»'m «l>i»»«m« iugornin tlioloneum, c^ioä «oucl Koellomc; «,un,8l <Io novo t,x,!»t in8tituwm, <»»!!,i»<» rcmiljimu», ^,'i vütn tnin^u iure mitilM tliolonoi)'). Das ^eeich verwaltete seine Domäne, wie feine übrigen Reichsgüter durch Beamte, lvelche als ;um Adel gehörig, eutiveder ihre Aemter in einem dem Ve hensfysteme naä'gebilreten Verhältnisse: Pfanrleben, Bnrglehen vom Reiche ^n ^ehen trugen oder durch Miuisterialität, d. h. dnrch eine höhere Art der Veibeigeu schaft mit dem Gute verbnnden »varen: Burggrafen und Bnrgmannen.
Unter Burggraf s^ur^iüviu«, zuweilen auch vioecomos) verstand mau im Mittelalter im Gegenfatz zum Grafen, der regeliuäßig auch ein Landes- und Bnrg h err war, nur den Be fehl s h a ber einer einem anderen Herrn gehörigen Bnrg. Cr war also höchstens der Stellvertreter des wirtlichen Herrn, meist zwar von Ge-
') Äcycr, I. e. II. ^^,',
