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hatte, intervenirte in die Fehde der Prä tendenten schon U44 nnd bestätigte auf der Burg zn Eochem am !. Angnst N44 die Schenkungen und Besivnngen der Abtei Springirsbach, herrührend von de» Pfalzgrafen Siegfried nnd Wilhelm, sowie die .^ollfreiheit unter der Burg ^» Eochem. Da Hermann von Stahleck dich' Urkunde') als pnlütiou« eomo^, Otto von Nheineck mir als einfache (^vaf bezeugt, so scheint also der >iö,iig damals den blechten Hermanns den Borkig gegeben zn haben. Als seine Ministerialen trete» auf: Hoiniious lle IIInx >>!> <t tr-it»'!' <>»!-; 1i<»- äult'll^, .!(»!,!<!>!,» ^ «!»' !>, ^!,!><'!^,, derselbe, dcr sein Gut Ebernach dem Kloster Vaach sche»kte, IlUd ls<»!>!»Mt>5 <Io ('<»!,!»:>,,
/vn dieselbe .^'it fällt auch die uu^ datirte llrtnnde völlig Conrads-), worin er in Gegenwart derselben Mengen eine» (^ütertansch dcr Abtei Springirsbach mit dem Erzbischof Arnold von Eöln über den Berg Soch bei Sohl (in vicini:» o:>!>ti! t^ucbenw) bestätigte. Tie Vehensherrschaft über diesen Berg stand Eöln nnd dessen Ba^ fallen ^Itcgcnbold von Isenbnrg, die (^e richtsbarkeit (danuuin xupor >»ro<Iictum montan,) aber dcm Ministerialen ^»»limino^ lle Ouoliomo zn, dcr sie der genannten Ab tei abtrat.
Indessen scheint die Beilegung des ErbfolgestreiteS zwischen den Häusern Stahleck nnd Nheineck nur von kürzer Dauer gewesen zu sein.
Otto der Jüngere, der Sohn Otto's von Nheiiieck, gerieth 1147 mit Hermann von Stahleck dem Pfalzgrafen in m,e nene Fehde, Otto wurde gefangen nnd auf Befehl Hermanns l>4!» im Gesänge nissc erdrosselt. >Nimmerbeladen folgte ihm sein Vater N5»<» iil den Tod. Diese Oreuelthaten bewogen .''iönig Eonrad lll. zu einem energischen Einschreiten.
') BNM. I. 0. 1. >'.'<!.
') Vcycr, 1, e. I. 589.
Als der >ionig 115>1 im Frühjahre mit ciuem starke» Heere bei Boppard an^ gekommen war, nm seinen Eanzler Arnold ans den ^bischöflichen Sit) zn Eöln zn inthronifiren, bog er plödlich lints vom ">lheine ab nnd zog qner über den Hunds rücken an die Mosel, bemächtigte sich der Bnrg Cochem, besetzte sie, zog dann vor Nheineck »nd legte Feuer au die Burg, die gan; niederbrannte.')
Pfalzgraf Hermann, l l^') zur schimpflichen Strafe des Hnndetragens vernrtheilt, entfagte feiner Würde nnd starb ll.')»',, ohne Erben zn hinterlassen.
Kaiser Friedrich I. Barbarossa über trug nun die rheinische Pfal; seinem Stiefbruder Cm,r.,d vm, ylil,r»!t.n>frn, yrr- u'l, n>m ^chnul's», der, da Eochem vom Reiche in Besid genommen war, seine» Sid ans die B»rg Stahleck verlegte nnd nach seinem Tode ll'.».'> die Pfalz dem mit feiner einzigen Tochter Agnes ver mahlten yrinrich wn ^«»»lchwric,, dem Sohne des großen Welfenher^ogs Heinrich des Vöwen, hinterließ.
Auch diefer Pfal^graf hatte nnr eine Tochter Agnes, welche MW, der Sohn Vndwigs Herwgs von Bayern ans dem wittelsbachifchen Hanfe, heimführte. Otto trat die Negierimg der pfälzifche» Vande 1i.'27 an, verlegte die Residenz nach Heidelberg nnd ist der Stammvater des in viele Vinien vertheilten pfälzisch bayri fchen Hanfes geworden, welches die rhei nifche Pfal^ bis ^nr Auflofnng des dent fchen Gleiches befaß nnd gegenwärtig in der Dynastie der Könige von Bayern noch fortblüht.
Die Besi!.'i,ngen an der Mofel und der Eifel gab nach dem Verluste von
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